WRITTEN FOR Rap4Fame

Release Date: 25. März 2008
Label: M3 Records
Tracklist:
01. Who We Be
02. The Airport
03. Leak It Out
04. The Check In
05. Traffic - (Feat. Little Brother)
06. Say Now
07. The Message
08. Don't Give Up On Us - (Feat. ADI)
09. Git Some - (Feat. Sean Price)
10. We Alright - (Feat. Strickie Love)
11. The Interview
12. EMC (What It Stand For)
13. The Angry Merch Guy
14. The Grudge
15. Make It Better
16. The Lobby
17. Winds Of Change
18. The Show - (Feat. Ladybug Mecca)
19. The Backstage
20. Borrow You - (Feat. Strickie Love)
21. Once More
22. U let Me Grow
23. Feel It - (Feat. Money Ham)
24. Out Takes (Hidden Bonus)
Gesamtwertung: 8.6 / 10
Label: M3 Records
Tracklist:
01. Who We Be
02. The Airport
03. Leak It Out
04. The Check In
05. Traffic - (Feat. Little Brother)
06. Say Now
07. The Message
08. Don't Give Up On Us - (Feat. ADI)
09. Git Some - (Feat. Sean Price)
10. We Alright - (Feat. Strickie Love)
11. The Interview
12. EMC (What It Stand For)
13. The Angry Merch Guy
14. The Grudge
15. Make It Better
16. The Lobby
17. Winds Of Change
18. The Show - (Feat. Ladybug Mecca)
19. The Backstage
20. Borrow You - (Feat. Strickie Love)
21. Once More
22. U let Me Grow
23. Feel It - (Feat. Money Ham)
24. Out Takes (Hidden Bonus)
eMC's "The Show" gehörte für viele Rap-Hörer zum meisterwarteten Album des kompletten Jahres 2007 und dann auch 2008. Seit Ende 2006, als die Nachricht an die Öffentlichkeit getreten war, dass ein gewisser Masta Ace das Rappen doch nicht ganz an den Nagel gehängt hat, sondern mit seiner Truppe, zu der neben Punch & Words noch Strick alias Stricklin zählt, ein Album veröffentlichen wird, wurde ungeduldig gewartet. Eine Single namens "4 Brothers" machte den Anfang des für Frühling 2007 angekündigten Albums. Etwas unerfreulich ist es natürlich, dass "The Show" nun, inzwischen auch ohne "4 Brothers", insgesamt ein Jahr Verspätung hat; doch besser spät als nie. Noch bitterer kommt da natürlich ein Leak im Internet fast zwei Monate vor Release Date. Doch all das kann und konnte der Vorfreude, welche allen, die "A Long Hot Summer" als Neuzeit-Klassiker feiern, innewohnt, keinen Abbruch tun.
Denn "The Show" wurde angekündigt als Konzept-Album, genau wie die letzten beiden Ace-Alben auch. Noch dazu sind sowohl Punchline und Wordsworth als auch Strick schon durch Feature-Auftritte und eigene Projekte bekannt und werden als talentierte Spitter geschätzt. Im Gegensatz zu Ace's beiden Solo-Werken, die eine Story über ihn selbst erzählen und sich mit dem (mehr oder weniger) alltäglichen Leben in Brooklyn beschäftigen, dreht sich "The Show" um einen Tag/Abend, an dem eMC eine Live-Show schmeißen. Da sich das Quartett durchaus für den Titel der höchsten Tour-Rate des letzten Jahres bewerben könnte, auch kein sehr abwegiges Thema. Damit wäre alles wichtige über das Album gesagt, nun heißt es anschnallen und "Play" drücken. "Who We Be" gibt den Anfang, und dient, wie der Titel unschwer vermuten lässt, als kleine Vorstellung der einzelnen Mitglieder. Wer es bis jetzt noch nicht weiß, erfährt hier, dass, neben den drei New Yorkern der Gruppe, Stricklin aus Milwaukee stammt. Auf der musikalischen Seite wird auf ein Piano gesetzt, was zu einem sehr soliden Kopfnicker führt.
Im Anschluss bekommt man den ersten Skit zu hören, der den Ausgangspunkt der Story markiert. Zu hören gibt es vier äußerst angepisste MCs, die auf ihren verspäteten Anschluss am Flughafen warten, um dann letztendlich von einer reumütigen Gestalt namens Adam in Empfang genommen zu werden. Die Gute-Laune-Bombe "Leak It Out" kann als Entschuldigung an die Fans für die lange Wartezeit gewertet werden, welche sich ein Stricklin mit unbeschwerten Zeilen wie dieser hier vertrieben hat: "Y'all ain't stoppin our fame / Cause us not sellin' is like The Game not droppin' a name / It's gon' happen regardless, we the hardest / It's eMC, your favorite's artist favorite artist". Im "Check In" hört man, wie der knausrige Adam die vier Jungs davon abhalten will, in dem teuren Hotel zu viel Geld zu verprassen, während sich Ace aufgrund seiner Vorliebe für Autos den Wagen von Adam's Mama ausborgt. Diese kleine Spritztour führt gleich zum nächsten Song: "Traffic" fährt zudem noch die vielgefeatureten NC'ler von Little Brother auf. Und trotz solcher 0815-Gäste (die außerdem in Bestform auflaufen) wird mit dem zweiten Teil von "Born to Roll" der Laune nochmal ein kräftiger Stoß noch oben versetzt. Nach einem weiteren einwandfreien Track namens "Say Now" folgt ein Skit in dem Words' Zwiespalt zwischen Musik und Touren auf der einen, und Pflegen seiner Beziehung auf der anderen zu Tage tritt.
Deshalb ist die Devise: "Don't Give Up On Us": "I know I ain't had a job in 2 months / While you worked yo, I ain't moved once / I'm workin' though to be the man that you want, just / Don't give up on us". Werden hier noch mit butterweicher Vocal-Unterstützung von ADI ruhige Töne aufgefahren, birgt das schon lange bekannte "Git Sum" das genaue Gegenteil. Der mit Abstand gewöhnungsbedürftigste Beat des Albums dürfte vielen sauer aufstoßen; sofern man damit klar kommt, darf man allerdings auch hier einen grünen Haken setzen, wobei (der in Sachen Gastauftritte, wie schon LB, häufig gesehene) Sean und Meister P einen für seine Verhältnisse dezenten Beiträg hinzufügt.
Doch sonst sind die auf kräftige Drums setzenden und nach vorne preschenden Tracks auf "The Show" definitiv in der Unterzahl, es überwiegen ganz klar Songs wie "We Alright" - verhaltene Feel-Good-Music, ein wenig naiver Optimismus, und beispielsweise, wie hier der Fall, Frequency an den Boards. Das enthüllt nämlich das folgende "Interview", in dem außerdem die Frage gestellt wird: "What It Stand For"? Diesen Namen trägt auch der zweite (bzw. erste, der Wegfall von "4 Brothers" wurde ja schon erwähnt) erschienene Track für das Album, der von Nicolay produziert wurde und als einziger richtiger Kracher auch den absoluten Höhepunkt des Albums markiert. Wofür eMC denn nun steht? Man darf wählen zwischen "Experts making classics, evil motherless child, excellent mic controllers, exceptional men collaborating, East & Midwest champions, easily murdering competition, extravagant music clique" oder "experience musical change".
Damit wären wir bei dem Skit-Highlight des Albums, wenn Steve, der "Angry Merch Guy", sich selbst über dumme Fans am Merch-Table in Rage redet: "Don't come over the table and smoke all in my face! I'm not a ash-tray, I'm selling merch here! [...] And the biggest one, number five: Don't come over to me and rhyme in my ear. I can't sign you, I'm selling merch here!". Hiermit ist man beim nicht nachtragenden "Grudge", in dem sich die Herren am Mic über Benachteiligungen und Ungerechtigkeiten ihnen gegenüber auslassen. Als weitere Aufklärung über Misstände wird "Make It Better" nachgereicht. Die Hook hört sich so widerlich 0815-mäßig eintauschbar an, dass man sie auch einem beliebigen R&B-Song in den aktuellen Charts hätte aufsetzen können. Das können auch die starken Raps von Strick nicht ausgleichen, die ein wenig seinen Part in "F.A.Y." erinnern. Nachdem man in der "Lobby" auf Punch gewartet hat, gibt es mit "Winds Of Change" ein weiteres Highlight der Platte, das mit feinem Voice-Sample einen Einblick in eMC's Sicht der Dinge gewährt. Während sämtliche Veränderungen als sich immer wiederholender Kreis dargestellt werden, zeigt sich wieder einmal, wie unglaublich gut die Vier zusammenpassen und als Gruppe funktionieren.
Damit ist man nun endlich bei "The Show" angelangt, in der Ladybug Mecca (die erstaunlich oft auf den verschiedensten Releases in diesem März zu hören war) in der Hook nur wenig ihrer Fähigkeiten preisgibt, jedoch gut ins Gesamtbild passt. Der Song selbst dreht sich um die Zeit vor dem Auftritt, zeigt nochmals Punch's Vorliebe für Verspätungen und endet mit dem Beginn der "Show". Der "Backstage"-Skit dient als Einleitung für "Borrow You", das sich als Aufforderung zum Seitensprung mit einem der Protagonisten nur im Mittelfeld des Albums ansiedeln kann. Erheblich besser gerät das den ruhigen Rest des Albums einläutende "Once More", in dem man wieder auf eine Kombination aus Piano und Voice-Sample in der Hook setzt. Wenn "U Let Me Grow" als Widmung an die Mütter der Künstler angekündigt wird, mag das zwar zuerst etwas kitschig erscheinen, doch die übliche Lobhudelei hält sich glücklicherweise in Grenzen, weswegen man auch hier nicht viel bemängeln kann.
Das ändert sich ein wenig mit "Feel It", das mit Money Harm vom Product G&B etwas viel weinerlichen Gesang auffährt, sonst jedoch auch in Ordnung geht. Am Ende des Songs gibt es zu hören, was Adam's Kreditkarte letztendlich an das Hotel abtreten muss, wobei sich herausstellt, dass eMC es sich mit Room Service, Hummer, Champagner und Massage haben gut gehen lassen. Der ungelistete Bonus Track entspricht dem letzten Track auf "A Long Hot Summer" und enthält diverse (lustige) Out Takes.
Fazit:
Das größte Problem von "The Show" ist, dass es, zusätzlich noch im selben Stil wie "DA" oder "ALHS" aufgezogen, erhebliche Erwartungen zu erfüllen hat. Und die kann es nicht erfüllen, dieses Werk ist keinesfalls auf dem Level der letzten Ace-Solos. An den Raps liegt es sicher nicht, denn eMC sind als Gruppe definitiv eine Hörenswertigkeit. Doch die ausgewählten Beats sind beizeiten einfach zu harmlos, hier fehlen die Höhepunkte, die sofort in die Jahresbestenliste wandern. Auch die Features sind zwar gut, jedoch nicht unbedingt optimal bereichernd - da wünscht man sich doch lieber mal die Beatnuts anstatt eines Sean P, den man in letzter Zeit oft genug zu hören bekommt. Da sich das alles äußerst negativ anhört blenden wir einfach mal sämtliche Erwartungen aus und betrachten das Album nochmals ganz nüchtern: dann ist "The Show" nämlich definitiv eines der besten Releases dieses Jahres und daran wird sich wohl auch bis Dezember nicht viel ändern. Die Beats sind allesamt überdurchschnittlich bis sehr gut; und ein Album, das man (vor allem noch auf dieser Länge) von vorne bis hinten komplett durchlaufen lassen kann, gibt es heute nicht mehr oft. Deshalb sollte man sich "The Show", gemäß allen Erwartungen, auch definitiv zulegen. Knappe 4,5 Kronen.
Denn "The Show" wurde angekündigt als Konzept-Album, genau wie die letzten beiden Ace-Alben auch. Noch dazu sind sowohl Punchline und Wordsworth als auch Strick schon durch Feature-Auftritte und eigene Projekte bekannt und werden als talentierte Spitter geschätzt. Im Gegensatz zu Ace's beiden Solo-Werken, die eine Story über ihn selbst erzählen und sich mit dem (mehr oder weniger) alltäglichen Leben in Brooklyn beschäftigen, dreht sich "The Show" um einen Tag/Abend, an dem eMC eine Live-Show schmeißen. Da sich das Quartett durchaus für den Titel der höchsten Tour-Rate des letzten Jahres bewerben könnte, auch kein sehr abwegiges Thema. Damit wäre alles wichtige über das Album gesagt, nun heißt es anschnallen und "Play" drücken. "Who We Be" gibt den Anfang, und dient, wie der Titel unschwer vermuten lässt, als kleine Vorstellung der einzelnen Mitglieder. Wer es bis jetzt noch nicht weiß, erfährt hier, dass, neben den drei New Yorkern der Gruppe, Stricklin aus Milwaukee stammt. Auf der musikalischen Seite wird auf ein Piano gesetzt, was zu einem sehr soliden Kopfnicker führt.
Im Anschluss bekommt man den ersten Skit zu hören, der den Ausgangspunkt der Story markiert. Zu hören gibt es vier äußerst angepisste MCs, die auf ihren verspäteten Anschluss am Flughafen warten, um dann letztendlich von einer reumütigen Gestalt namens Adam in Empfang genommen zu werden. Die Gute-Laune-Bombe "Leak It Out" kann als Entschuldigung an die Fans für die lange Wartezeit gewertet werden, welche sich ein Stricklin mit unbeschwerten Zeilen wie dieser hier vertrieben hat: "Y'all ain't stoppin our fame / Cause us not sellin' is like The Game not droppin' a name / It's gon' happen regardless, we the hardest / It's eMC, your favorite's artist favorite artist". Im "Check In" hört man, wie der knausrige Adam die vier Jungs davon abhalten will, in dem teuren Hotel zu viel Geld zu verprassen, während sich Ace aufgrund seiner Vorliebe für Autos den Wagen von Adam's Mama ausborgt. Diese kleine Spritztour führt gleich zum nächsten Song: "Traffic" fährt zudem noch die vielgefeatureten NC'ler von Little Brother auf. Und trotz solcher 0815-Gäste (die außerdem in Bestform auflaufen) wird mit dem zweiten Teil von "Born to Roll" der Laune nochmal ein kräftiger Stoß noch oben versetzt. Nach einem weiteren einwandfreien Track namens "Say Now" folgt ein Skit in dem Words' Zwiespalt zwischen Musik und Touren auf der einen, und Pflegen seiner Beziehung auf der anderen zu Tage tritt.
WRITTEN FOR Rap4Fame
Deshalb ist die Devise: "Don't Give Up On Us": "I know I ain't had a job in 2 months / While you worked yo, I ain't moved once / I'm workin' though to be the man that you want, just / Don't give up on us". Werden hier noch mit butterweicher Vocal-Unterstützung von ADI ruhige Töne aufgefahren, birgt das schon lange bekannte "Git Sum" das genaue Gegenteil. Der mit Abstand gewöhnungsbedürftigste Beat des Albums dürfte vielen sauer aufstoßen; sofern man damit klar kommt, darf man allerdings auch hier einen grünen Haken setzen, wobei (der in Sachen Gastauftritte, wie schon LB, häufig gesehene) Sean und Meister P einen für seine Verhältnisse dezenten Beiträg hinzufügt.
Doch sonst sind die auf kräftige Drums setzenden und nach vorne preschenden Tracks auf "The Show" definitiv in der Unterzahl, es überwiegen ganz klar Songs wie "We Alright" - verhaltene Feel-Good-Music, ein wenig naiver Optimismus, und beispielsweise, wie hier der Fall, Frequency an den Boards. Das enthüllt nämlich das folgende "Interview", in dem außerdem die Frage gestellt wird: "What It Stand For"? Diesen Namen trägt auch der zweite (bzw. erste, der Wegfall von "4 Brothers" wurde ja schon erwähnt) erschienene Track für das Album, der von Nicolay produziert wurde und als einziger richtiger Kracher auch den absoluten Höhepunkt des Albums markiert. Wofür eMC denn nun steht? Man darf wählen zwischen "Experts making classics, evil motherless child, excellent mic controllers, exceptional men collaborating, East & Midwest champions, easily murdering competition, extravagant music clique" oder "experience musical change".
Damit wären wir bei dem Skit-Highlight des Albums, wenn Steve, der "Angry Merch Guy", sich selbst über dumme Fans am Merch-Table in Rage redet: "Don't come over the table and smoke all in my face! I'm not a ash-tray, I'm selling merch here! [...] And the biggest one, number five: Don't come over to me and rhyme in my ear. I can't sign you, I'm selling merch here!". Hiermit ist man beim nicht nachtragenden "Grudge", in dem sich die Herren am Mic über Benachteiligungen und Ungerechtigkeiten ihnen gegenüber auslassen. Als weitere Aufklärung über Misstände wird "Make It Better" nachgereicht. Die Hook hört sich so widerlich 0815-mäßig eintauschbar an, dass man sie auch einem beliebigen R&B-Song in den aktuellen Charts hätte aufsetzen können. Das können auch die starken Raps von Strick nicht ausgleichen, die ein wenig seinen Part in "F.A.Y." erinnern. Nachdem man in der "Lobby" auf Punch gewartet hat, gibt es mit "Winds Of Change" ein weiteres Highlight der Platte, das mit feinem Voice-Sample einen Einblick in eMC's Sicht der Dinge gewährt. Während sämtliche Veränderungen als sich immer wiederholender Kreis dargestellt werden, zeigt sich wieder einmal, wie unglaublich gut die Vier zusammenpassen und als Gruppe funktionieren.
Damit ist man nun endlich bei "The Show" angelangt, in der Ladybug Mecca (die erstaunlich oft auf den verschiedensten Releases in diesem März zu hören war) in der Hook nur wenig ihrer Fähigkeiten preisgibt, jedoch gut ins Gesamtbild passt. Der Song selbst dreht sich um die Zeit vor dem Auftritt, zeigt nochmals Punch's Vorliebe für Verspätungen und endet mit dem Beginn der "Show". Der "Backstage"-Skit dient als Einleitung für "Borrow You", das sich als Aufforderung zum Seitensprung mit einem der Protagonisten nur im Mittelfeld des Albums ansiedeln kann. Erheblich besser gerät das den ruhigen Rest des Albums einläutende "Once More", in dem man wieder auf eine Kombination aus Piano und Voice-Sample in der Hook setzt. Wenn "U Let Me Grow" als Widmung an die Mütter der Künstler angekündigt wird, mag das zwar zuerst etwas kitschig erscheinen, doch die übliche Lobhudelei hält sich glücklicherweise in Grenzen, weswegen man auch hier nicht viel bemängeln kann.
Das ändert sich ein wenig mit "Feel It", das mit Money Harm vom Product G&B etwas viel weinerlichen Gesang auffährt, sonst jedoch auch in Ordnung geht. Am Ende des Songs gibt es zu hören, was Adam's Kreditkarte letztendlich an das Hotel abtreten muss, wobei sich herausstellt, dass eMC es sich mit Room Service, Hummer, Champagner und Massage haben gut gehen lassen. Der ungelistete Bonus Track entspricht dem letzten Track auf "A Long Hot Summer" und enthält diverse (lustige) Out Takes.
Fazit:
Das größte Problem von "The Show" ist, dass es, zusätzlich noch im selben Stil wie "DA" oder "ALHS" aufgezogen, erhebliche Erwartungen zu erfüllen hat. Und die kann es nicht erfüllen, dieses Werk ist keinesfalls auf dem Level der letzten Ace-Solos. An den Raps liegt es sicher nicht, denn eMC sind als Gruppe definitiv eine Hörenswertigkeit. Doch die ausgewählten Beats sind beizeiten einfach zu harmlos, hier fehlen die Höhepunkte, die sofort in die Jahresbestenliste wandern. Auch die Features sind zwar gut, jedoch nicht unbedingt optimal bereichernd - da wünscht man sich doch lieber mal die Beatnuts anstatt eines Sean P, den man in letzter Zeit oft genug zu hören bekommt. Da sich das alles äußerst negativ anhört blenden wir einfach mal sämtliche Erwartungen aus und betrachten das Album nochmals ganz nüchtern: dann ist "The Show" nämlich definitiv eines der besten Releases dieses Jahres und daran wird sich wohl auch bis Dezember nicht viel ändern. Die Beats sind allesamt überdurchschnittlich bis sehr gut; und ein Album, das man (vor allem noch auf dieser Länge) von vorne bis hinten komplett durchlaufen lassen kann, gibt es heute nicht mehr oft. Deshalb sollte man sich "The Show", gemäß allen Erwartungen, auch definitiv zulegen. Knappe 4,5 Kronen.
Gesamtwertung: 8.6 / 10
WRITTEN FOR Rap4Fame
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