Release Date: 11. Dezember 2007
Label: Babygrande Records
Tracklist:
01. Tek Intro
02. Life To Me - (Feat. Estelle)
03. Interlude - (Feat. Lil Tone)
04. My Piano - (Feat. Ghostface, Raekwon & Dion)
05. Gods Plan - (Feat. Young Buck & Outlawz)
06. Ohio All Stars - (Feat. Cross, Showtime, Mann & Chip Tha Ripper)
07. Back On The Grind - (Feat. Riz, Kurupt & Dion)
08. I'm Back - (Feat. Rem Dog)
09. Killing You - (Feat. Push Montana)
10. Handling My Bizness - (Feat. Lep, Count, Big D' & M-1)
11. Come Get It (Tekrumentals)
12. Step Ya Game Up (Remix) - (Feat. Dion & Little Brother)
13. Know Me - (Feat. Jonell)
14. Time - (Feat. Talib Kweli & Dion)
15. Outtro
Label: Babygrande Records
Tracklist:
01. Tek Intro
02. Life To Me - (Feat. Estelle)
03. Interlude - (Feat. Lil Tone)
04. My Piano - (Feat. Ghostface, Raekwon & Dion)
05. Gods Plan - (Feat. Young Buck & Outlawz)
06. Ohio All Stars - (Feat. Cross, Showtime, Mann & Chip Tha Ripper)
07. Back On The Grind - (Feat. Riz, Kurupt & Dion)
08. I'm Back - (Feat. Rem Dog)
09. Killing You - (Feat. Push Montana)
10. Handling My Bizness - (Feat. Lep, Count, Big D' & M-1)
11. Come Get It (Tekrumentals)
12. Step Ya Game Up (Remix) - (Feat. Dion & Little Brother)
13. Know Me - (Feat. Jonell)
14. Time - (Feat. Talib Kweli & Dion)
15. Outtro
DJ Hi-Tek hat es geschafft, sich über die letzten Jahre unter die ganze Großen im Producer-Business hochzuarbeiten. Von anfänglichen Underground-Tätigkeiten, die damals als Reflection Eternal zusammen mit Talib Kweli für viele in einem Klassiker endeten, hat sich Hi-Tek in die Riege der Namenhaften gespielt. Gleichzeitig vergisst der Mann jedoch auch nicht, wo er herkommt, und so ist er einer der wenigen, der den Spagat zwischen Underground und Mainstream wagt, sowohl was seine Gäste als auch seine Musik selbst betrifft. Nachdem er mit "Hi-Teknology²: The Chip" im Jahr 2006 zahlreiche Lobeshymnen einsacken konnte, legt er gleich im Jahr darauf nach, und zwar logischerweise mit "Hi-Teknology³: Underground". Auf diesem hat Hi-Tek allerdings noch ein spezielles Anliegen. Neben den schon zum Teil von "The Chip" bekannten Artists finden sich hier auch komplett unbeschriebene Blätter, Künstler, denen Hi-Tek auf die Sprünge helfen will.
Ein Teil dieser Artists kommt aus Hi-Tek's eigener Heimatstadt, Cincinnati, der Rest verteilt sich über Midwest und East. Und dann sind da ja immer noch die großen Namen, wie in etwa Ghost, Rae, Kurupt, Young Buck, Outlawz, Little Brother oder Talib Kweli. Doch zuerst bekommt man ein Intro zu hören, in dem ein neues Leben das Licht der Welt erblickt. Die Geburt des Protagonisten im Intro ist jedoch inzwischen auch keine Neuerfindung mehr. Während noch erwähnt wird, dass Tek schon immer die Musik im Blute lag, erfolgt ein fließender Übergang zum ersten Track, "Life To Me". Zu hören ist nur Estelle, ihres Zeichens Soul-Sängerin aus London. Ja, man befindet sich hier offiziell auf einem HipHop-Album, doch das schert Hi-Tek nicht besonders. Wer sich damit abfinden kann, wird "Life To Me" sicherlich etwas abgewinnen können, und auch so ist der Track gut hörbar.
Nach einem Interlude folgt gleich einer der besten Tracks, "My Piano". Gitarren-Klänge paaren sich mit gut eingewebten Vocals von Schützling Dion. Dazu gibt es starke Raps vom Wu-Tang-Duo Ghostface und Raekwon, während auch Hi-Tek einen kleinen Rap-Part beiträgt, gegen die Wu-Altmeister jedoch verblasst. "We wilding without Deck while we become very violent / Until then, I play the piano / Luciano on the base, Mariano on the block with the sage / I'ma grind til my seeds is grey / Still young when I'm eighty, pop in Cialis and fuck all day", so ein gut aufgelegter Ghostface. Darauf gibt es die Kombo aus den Outlawz und Young Buck. Hi-Tek steuert einen sehr starken Beat bei, geleitet von einer simplen Piano-Line, die in Kombination mit den soliden Raps maximale Wirkung erzielt. "I'm the last Outlaw, man I know I'm the truth / I was trained by the best, to carry on tradition / Carry the torch, complete the mission, streets is listenin' / They keep askin' me, 'Is Pac alive?' / I tell 'em 'Hell yeah nigga, you can see him in my eyes' / All you gotta do is look, this is a page out a book / We startin' a new chapter, this is a Cashville massacre".
Nun folgt die Vorstellung diverser neuer Gesichter. Den Anfang machen die "Ohio All Stars", und das sind Showtime, Mann und Cross aus Cincinnati und Chip Tha Ripper aus Cleveland. Und hier drängt sich nur eine Frage auf: Ist es wirklich notwendig, eine Truppe von MCs, welche bei Gottes Vergabe von Rap-Talent übergangen wurde, auf dieses Album zu packen, während das Quartett einschläfernd über einen Beat rappt, der so klingt, als wäre er von einem x-beliebigen dritteklassigen Stümper aus Atlanta zusammengeschraubt worden? Und die Antwort lautet: Nein! Nein nein, das ist absolut nicht notwendig. "My Cincinnati hoes, talkin' like they from Down South" oder "Me, I'm that nigga who all them hoes scream for / Gotta be the most fitted nigga you ever seen though". Vor allem Cross und Chip schaffen es, so unglaublich amateurhaft zu klingen, dass man sich, sofern man nicht schon lange geskippt hat, fragen muss, ob man noch auf dem richtigen Album ist.
Ja, ist man. Und auf "Back On The Grind" ist mit Kurupt auch wieder ein wirklicher Rapper am Start. Dann wäre da noch ein zweiter Rapper namens Riz, welcher aus Harlem stammt. Dieser macht mit solider Leistung und ordentlichem Flow vor, dass unbekannte Namen nicht unbedingt schlecht sein müssen, auch wenn er gegen Kurupt nicht bestehen kann. Bis jetzt unerwähnt ist Hi-Tek's Schoßhündchen Dion, welcher hier auch seinen Senf dazugibt und der doch tatsächlich als Bereicherung für die Musikwelt, als neuer Marvin Gaye gerühmt wird. Doch da die Stimme von Dion so unglaublich unvariabel und noch dazu sehr markant ist, ist man in etwa nach einem Song, auf dem er eine Hook beisteuert, gesättigt. Und dieser Song war schon auf Hi-Teknology². Hi-Tek ist das allerdings egal, da Dion wieder ganze 4 Auftritte auf der Platte hat, so viele wie sonst niemand. Dabei lässt er sich auf "Back On The Grind" jedoch noch ganz gut ertragen. Und Gott sei Dank finden die nächsten Tracks vorerst ohne ihn statt.
Denn der nächste Song gehört Rem Dog alleine, was in einem äußerst mittelmäßigen Endergebnis endet, wobei das gleichermaßen an Beat und Raps liegt. Nochmal das gleiche Konzept wird in "Kill You" verfolgt, Push Montana kann zwar einen besseren Eindruck hinterlassen als seine Vorgänger, die dringende Notwendigkeit seiner Anwesenheit ist jedoch auch mehr als fraglich. Seinen absoluten Tiefpunkt findet das Album in "Handling my bizness", welches in einer ähnlicher miserablen Beat-Pampe watet wie schon die "Ohio All Stars". Raps kommen von Count (der Gruppe L.E.P. zugehörig), Big D und M-1. Ja genau, das ist der M-1 von Dead Prez, für dessen Auftritt hier das Wort "Schande" schon viel zu untertrieben ist. Nach soviel Müll in Form von Schallwellen und sovielen überflüssigen Rap-Einlagen kommt das "Come Get It"-Instrumental genau richtig. In einem gefühlvollen Stück Musik zeigt Hi-Tek, dass er auch anders kann, und wäscht die Gehörgänge vom vorausgegangenen Unrat rein.
Um dann wieder Dion auf die Hörer loszulassen. "Step Ya Game Up" unterscheidet sich von der Version auf dem Little Brother-Album nur durch neue Verses. Gehörte es auf "Getback" zu den schlechtesten Tracks, so reiht es sich hier doch ins gute Mittelfeld, auch wenn Dion ganz eindeutig zu lange am Mikrofon steht. Die Hook erinnert viel zu sehr an "Keep It Movin'" von Hi-Teknology², womit das einzig wirklich Hörenswerte auf dem "Step Ya Game Up"-Remix die Raps sind. Jonell, hauptsächlich bekannt durch "Round & Round" vom ersten Teil der Hi-Teknology Reihe, und dessen Remix mit Method Man, der als Beitrag zum How-High-OST diente, bekommt nun einen vollen Track, um die Hörerschaft mit sulzigem R&B einzulullen. Hier passiert nicht wirklich viel, was den allgemeinen Musikhörer begeistern könnte, und erst recht nicht einen HipHop-Anhänger. Lässt sich im Hintergrund gut abspielen, gerät jedoch schnell wieder in Vergessenheit.
Nun fehlt nur noch ein Song, und der ist zusammen mit dem alten Kollegen Talib Kweli. Und alle, die sich von dieser Kollabo etwas erwarten, dürfen aufatmen. "Time" ist mit "My Piano" der beste Track des Albums. Endlich bekommt man wieder hochwertige Raps von zu hören (mal abgesehen von Little Brother), und sogar Dion fügt sich zu diesem Traum eines Beats exzellent ins Gesamtbild. So bleibt im Endeffekt ein klasse Relax-Song, der wenigstens den letzten Eindruck des Albums gewaltig nach oben zieht. "It's time to start a movement, it's time to start approving / If everybody a pimp, then who the prostitutes? / Where the hell is our solution? / It's time to handle problems, it's time to stand for somethin'". Das Outtro rundet die Geschichte recht gut ab, auch wenn Hi-Tek es sich hätte sparen können.
Fazit:
Mit "Hi-Teknology³" sackt Hi-Tek definitiv im Vergleich zu den vorigen Releases ab. Das liegt hauptsächlich an dem "Underground" im Titelnamen. Wenn man schon beschließt, ein paar unbekannte Namen auf die Welt loszulassen, sollte man vorher sicherstellen, dass diese es auch wert sind, und das hat Hi-Tek wohl vergessen. Aber auch der Hauptdarsteller selbst zeigt, dass er manchmal zu absoluten Untergrund-Beats fähig ist, wobei sich dies auf die Qualität bezieht, die nicht immer seinem Namen entsprechend hoch ist. Die gestandenen Größen verhindern jedoch die totale Misere, zufälligerweise steigern sich genau mit ihrem Auftreten die Beats in die gewohnt starke Form, was dem Album dann auch zwei Höhepunkt und einige solide Tracks beschert. Unterm Strich bleibt ein höchst mittelmäßiges Album, das sicherlich nicht zu den Pflichtkäufen 2007 gehört.
Gesamtwertung: 5.0 / 10
WRITTEN FOR Rap4Fame
Ein Teil dieser Artists kommt aus Hi-Tek's eigener Heimatstadt, Cincinnati, der Rest verteilt sich über Midwest und East. Und dann sind da ja immer noch die großen Namen, wie in etwa Ghost, Rae, Kurupt, Young Buck, Outlawz, Little Brother oder Talib Kweli. Doch zuerst bekommt man ein Intro zu hören, in dem ein neues Leben das Licht der Welt erblickt. Die Geburt des Protagonisten im Intro ist jedoch inzwischen auch keine Neuerfindung mehr. Während noch erwähnt wird, dass Tek schon immer die Musik im Blute lag, erfolgt ein fließender Übergang zum ersten Track, "Life To Me". Zu hören ist nur Estelle, ihres Zeichens Soul-Sängerin aus London. Ja, man befindet sich hier offiziell auf einem HipHop-Album, doch das schert Hi-Tek nicht besonders. Wer sich damit abfinden kann, wird "Life To Me" sicherlich etwas abgewinnen können, und auch so ist der Track gut hörbar.
Nach einem Interlude folgt gleich einer der besten Tracks, "My Piano". Gitarren-Klänge paaren sich mit gut eingewebten Vocals von Schützling Dion. Dazu gibt es starke Raps vom Wu-Tang-Duo Ghostface und Raekwon, während auch Hi-Tek einen kleinen Rap-Part beiträgt, gegen die Wu-Altmeister jedoch verblasst. "We wilding without Deck while we become very violent / Until then, I play the piano / Luciano on the base, Mariano on the block with the sage / I'ma grind til my seeds is grey / Still young when I'm eighty, pop in Cialis and fuck all day", so ein gut aufgelegter Ghostface. Darauf gibt es die Kombo aus den Outlawz und Young Buck. Hi-Tek steuert einen sehr starken Beat bei, geleitet von einer simplen Piano-Line, die in Kombination mit den soliden Raps maximale Wirkung erzielt. "I'm the last Outlaw, man I know I'm the truth / I was trained by the best, to carry on tradition / Carry the torch, complete the mission, streets is listenin' / They keep askin' me, 'Is Pac alive?' / I tell 'em 'Hell yeah nigga, you can see him in my eyes' / All you gotta do is look, this is a page out a book / We startin' a new chapter, this is a Cashville massacre".
Nun folgt die Vorstellung diverser neuer Gesichter. Den Anfang machen die "Ohio All Stars", und das sind Showtime, Mann und Cross aus Cincinnati und Chip Tha Ripper aus Cleveland. Und hier drängt sich nur eine Frage auf: Ist es wirklich notwendig, eine Truppe von MCs, welche bei Gottes Vergabe von Rap-Talent übergangen wurde, auf dieses Album zu packen, während das Quartett einschläfernd über einen Beat rappt, der so klingt, als wäre er von einem x-beliebigen dritteklassigen Stümper aus Atlanta zusammengeschraubt worden? Und die Antwort lautet: Nein! Nein nein, das ist absolut nicht notwendig. "My Cincinnati hoes, talkin' like they from Down South" oder "Me, I'm that nigga who all them hoes scream for / Gotta be the most fitted nigga you ever seen though". Vor allem Cross und Chip schaffen es, so unglaublich amateurhaft zu klingen, dass man sich, sofern man nicht schon lange geskippt hat, fragen muss, ob man noch auf dem richtigen Album ist.
Ja, ist man. Und auf "Back On The Grind" ist mit Kurupt auch wieder ein wirklicher Rapper am Start. Dann wäre da noch ein zweiter Rapper namens Riz, welcher aus Harlem stammt. Dieser macht mit solider Leistung und ordentlichem Flow vor, dass unbekannte Namen nicht unbedingt schlecht sein müssen, auch wenn er gegen Kurupt nicht bestehen kann. Bis jetzt unerwähnt ist Hi-Tek's Schoßhündchen Dion, welcher hier auch seinen Senf dazugibt und der doch tatsächlich als Bereicherung für die Musikwelt, als neuer Marvin Gaye gerühmt wird. Doch da die Stimme von Dion so unglaublich unvariabel und noch dazu sehr markant ist, ist man in etwa nach einem Song, auf dem er eine Hook beisteuert, gesättigt. Und dieser Song war schon auf Hi-Teknology². Hi-Tek ist das allerdings egal, da Dion wieder ganze 4 Auftritte auf der Platte hat, so viele wie sonst niemand. Dabei lässt er sich auf "Back On The Grind" jedoch noch ganz gut ertragen. Und Gott sei Dank finden die nächsten Tracks vorerst ohne ihn statt.
Denn der nächste Song gehört Rem Dog alleine, was in einem äußerst mittelmäßigen Endergebnis endet, wobei das gleichermaßen an Beat und Raps liegt. Nochmal das gleiche Konzept wird in "Kill You" verfolgt, Push Montana kann zwar einen besseren Eindruck hinterlassen als seine Vorgänger, die dringende Notwendigkeit seiner Anwesenheit ist jedoch auch mehr als fraglich. Seinen absoluten Tiefpunkt findet das Album in "Handling my bizness", welches in einer ähnlicher miserablen Beat-Pampe watet wie schon die "Ohio All Stars". Raps kommen von Count (der Gruppe L.E.P. zugehörig), Big D und M-1. Ja genau, das ist der M-1 von Dead Prez, für dessen Auftritt hier das Wort "Schande" schon viel zu untertrieben ist. Nach soviel Müll in Form von Schallwellen und sovielen überflüssigen Rap-Einlagen kommt das "Come Get It"-Instrumental genau richtig. In einem gefühlvollen Stück Musik zeigt Hi-Tek, dass er auch anders kann, und wäscht die Gehörgänge vom vorausgegangenen Unrat rein.
Um dann wieder Dion auf die Hörer loszulassen. "Step Ya Game Up" unterscheidet sich von der Version auf dem Little Brother-Album nur durch neue Verses. Gehörte es auf "Getback" zu den schlechtesten Tracks, so reiht es sich hier doch ins gute Mittelfeld, auch wenn Dion ganz eindeutig zu lange am Mikrofon steht. Die Hook erinnert viel zu sehr an "Keep It Movin'" von Hi-Teknology², womit das einzig wirklich Hörenswerte auf dem "Step Ya Game Up"-Remix die Raps sind. Jonell, hauptsächlich bekannt durch "Round & Round" vom ersten Teil der Hi-Teknology Reihe, und dessen Remix mit Method Man, der als Beitrag zum How-High-OST diente, bekommt nun einen vollen Track, um die Hörerschaft mit sulzigem R&B einzulullen. Hier passiert nicht wirklich viel, was den allgemeinen Musikhörer begeistern könnte, und erst recht nicht einen HipHop-Anhänger. Lässt sich im Hintergrund gut abspielen, gerät jedoch schnell wieder in Vergessenheit.
Nun fehlt nur noch ein Song, und der ist zusammen mit dem alten Kollegen Talib Kweli. Und alle, die sich von dieser Kollabo etwas erwarten, dürfen aufatmen. "Time" ist mit "My Piano" der beste Track des Albums. Endlich bekommt man wieder hochwertige Raps von zu hören (mal abgesehen von Little Brother), und sogar Dion fügt sich zu diesem Traum eines Beats exzellent ins Gesamtbild. So bleibt im Endeffekt ein klasse Relax-Song, der wenigstens den letzten Eindruck des Albums gewaltig nach oben zieht. "It's time to start a movement, it's time to start approving / If everybody a pimp, then who the prostitutes? / Where the hell is our solution? / It's time to handle problems, it's time to stand for somethin'". Das Outtro rundet die Geschichte recht gut ab, auch wenn Hi-Tek es sich hätte sparen können.
Fazit:
Mit "Hi-Teknology³" sackt Hi-Tek definitiv im Vergleich zu den vorigen Releases ab. Das liegt hauptsächlich an dem "Underground" im Titelnamen. Wenn man schon beschließt, ein paar unbekannte Namen auf die Welt loszulassen, sollte man vorher sicherstellen, dass diese es auch wert sind, und das hat Hi-Tek wohl vergessen. Aber auch der Hauptdarsteller selbst zeigt, dass er manchmal zu absoluten Untergrund-Beats fähig ist, wobei sich dies auf die Qualität bezieht, die nicht immer seinem Namen entsprechend hoch ist. Die gestandenen Größen verhindern jedoch die totale Misere, zufälligerweise steigern sich genau mit ihrem Auftreten die Beats in die gewohnt starke Form, was dem Album dann auch zwei Höhepunkt und einige solide Tracks beschert. Unterm Strich bleibt ein höchst mittelmäßiges Album, das sicherlich nicht zu den Pflichtkäufen 2007 gehört.
Gesamtwertung: 5.0 / 10
WRITTEN FOR Rap4Fame

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