Release Date: 30. Januar 2007
Label: Duck Down
Tracklist:
01. Intro (JESUS PRICE)
02. Like You
03. P-Body - (Feat. Rock)
04. Cardiac - (Feat. Buckshot, Rustee Juxx & Flood)
05. Stop
06. Violent
07. Da God - (Feat. Sadat X & Buckshot)
08. Oops Upside Your Head - (Feat. Steele)
09. Church - (Feat. Rock & Loudmouf Choir)
10. King Kong - (Feat. Rock)
11. One
12. You Already Know - (Feat. Skyzoo)
13. Directors Cut
14. Let It Be Known - (Feat. Phonte)
15. Hearing Aid - (Feat. Chaundon)
16. Mess You Made - (Feat. Block McCloud)
Gesamtwertung: 9.2 / 10
Label: Duck Down
Tracklist:
01. Intro (JESUS PRICE)
02. Like You
03. P-Body - (Feat. Rock)
04. Cardiac - (Feat. Buckshot, Rustee Juxx & Flood)
05. Stop
06. Violent
07. Da God - (Feat. Sadat X & Buckshot)
08. Oops Upside Your Head - (Feat. Steele)
09. Church - (Feat. Rock & Loudmouf Choir)
10. King Kong - (Feat. Rock)
11. One
12. You Already Know - (Feat. Skyzoo)
13. Directors Cut
14. Let It Be Known - (Feat. Phonte)
15. Hearing Aid - (Feat. Chaundon)
16. Mess You Made - (Feat. Block McCloud)
Sean Price leitete 2005 mit seinem Release "Monkey Barz" den Triple Threat von Duck Down Records ein, mit dem sich die Truppe der "Great 8" wieder ins aktuelle Rap-Geschehen katapultierte. "Monkey Barz" erhielt durchgehend gute Kritiken, und nach einem Kollabo Album von Buckshot und 9th Wonder und dem Comeback von Tek und Steele war das Rap-Jahr für die Boot Camp Clik ein voller Erfolg. 2006 kam dann was kommen musste, die BCC bescherte der Welt ein neues Album, "The Last Stand". In neuer Frische zurück ist es trotzdem Sean Pee, der nun der inoffzielle Kopf der Bucktown-Clik ist. Und nach zweifacher Verschiebung erscheint Anfang 2007 sein zweites Solo-Album, "Jesus Price Supastar".
Nachdem sein erstes Album eher aus dem Nichts erschien, lasten auf dem Sophomore Release erheblich mehr Erwartungen. Was seine Beats betrifft, verlässt sich Sean hier sehr auf die Justus League-Producer 9th Wonder und Khrysis. Zusammen steuern die beiden ganze 9 Beats bei. Was die Gästeliste betrifft, so gibt es keine besonderen Überraschungen: eben die üblichen Verdächtigen, zu denen seit Neuestem auch die Riege der Justus League zählt (Mit Chaundon, Phonte und Skyzoo ganze 3 mal vertreten).
Ein Grund, weshalb man "Monkey Barz" unzählige mal rauf- und runterspielen konnte, waren die teils witzigen bis verrückten Inhalte von Sean's Gedankenauswüchsen. Dementsprechend kann auch dieses Album nur ein Erfolg werden, wenn Sean zu unterhalten weiß. Und das tut er. Noch viel mehr als auf dem Vorgänger ergeht Pee sich in sinnlosen, aberwitzigen Lines, und das in so hoher Dichte, dass man nicht annähernd alles beim ersten Hören mitbekommt.
Genau hier steigen auch Kritiker ein, mit erhobenem Finger wird gerügt, dieses Album habe keine lyrische Tiefe, keine tiefgreifenden Aussagen und keine Substanz. Doch wer bitteschön braucht das? Immerhin gibt es genau dafür unzählige andere Alben, und es ist ja nicht so dass Sean sich auf das Niveau eines Souljah Boy oder Mike Jones begibt, nein: "Listen, Sean Price is the nicest to write poems / I never sing the same shit twice like Mike Jones". Vielmehr ist dieses Album gerade wegen seiner herzlich unbeschwerten Punchlines, die trotzdem nachdrücklich einschlagen, so gut. Jeder einzelne Song ist bis oben hin vollgestopft mit 100% Sean Price.
Wenn von dieser Seite alles gut ist, können also nur noch die Beats die Suppe versalzen. Doch auch hier kann gleich zu Beginn Entwarnung gegeben werden. Jeder Track, der nun aufgeführt wird, ist hörenswert. P.F. Cuttin haucht dem Intro minimal orientalische Klänge ein, auf dass man sich der ersten intensiven Rap-Behandlung durch Dr. Ruck aussetzt. "Niggaz ask what the God is about, I'm like 'Nothin' / Meanwhile I got my manhood, in your mom's mouth / [...] / Sean is a Rapper, but rappin' is lame, I QUIT!".
Eine der besten Lines des ganzen Albums findet sich in "Like You": " Wu-Tang Clan ain't nuttin to fuck wit / Boot Camp Clik ain't nuttin to Wu-Tang / Niggaz seem shocked by the way that I do thangs"; Sean zeigt, dass sich Genialität nicht reimen muss. Wer in "P-Body" auf knochenbrechende Raps von Rock gehofft hat, wird leider enttäuscht, denn die Unterweltstimme kümmert sich lediglich um den Chorus. Allerdings reichen die Rhymes von Sean vollkommen zur Unterhaltung aus. "U supposed to lie to the cops, tell the truth in the booth / Instead you tell the truth to the cops and lie in the booth". Illmind schraubt die nächste, schweißtreibende Nummer zusammen, auf der neben BCC-Kollege Buckshot noch Schützling Rustee Juxx und Flood (im Chorus) zu hören sind. Mit durchgehend starken Lines schafft es Juxx neben dem Master P zu bestehen.
Khrysis feiert seinen ersten Beitrag zum Album mit einem Voice-Sample, einem alten Piano (in dem sicherlich ein Holzwurm haust) und mit soft an die Trommelfelle klopfenden Drums. "Stop" nennt sich das Stück und Sean bietet wieder mal nicht weniger als durchgehend starke Rhymes. "I love Allah but I act Christian". Neben Aussagen wie diesen, die klarmachen, dass Ruck es mit Religion nicht so ernst nimmt wie manch einer aus der Wu-Tang Umgebung, finden sich natürlich auch total schlichte, und trotzdem geniale Lines wie "Choose to lose, I choose to win", die nur vom Master P stammen können.
Auf einen zuckersüßen Beat von 9th Wonder verkündet Sean, alles andere als ernst: "I'm such a failure / [...] This beat is just so cool, you know you just wanna relax and... say some ol' cool shit... but that's not me!". Natürlich nicht, der Beat is smooth, the Rap is hard, so sieht das bei Sean aus. Was über das ganze Album hinweg auffällt, ist, dass es keinen einzigen Track mit mehr als vier Minuten Spielzeit gibt, und während sich die meisten über drei Minuten halten, gibt es auch mehrere fast schon Skit-artige Tracks. Mit knappen 45 Minuten Gesamtdauer ist das Album somit auch nicht eines der längsten dieses Jahr.
Doch was stört das, wenn die Musik stimmt, was sie definitiv tut. Nachdem die Voice-Samples schon so viele Tracks begleitet haben, gesellt sich auch eines auf "Da God" zum Beat. "Now I done wrote a lotta god damn rhymes, but this time I must be out of my god damn mind" verkündet Sean, wobei er auf diesem gute Laune verbreitenden Song von Brand Nubian's Sadat X und Buckshot unterstützt wird. "Oops Upside Your Head" mit Cocoa Brova Steele zeichnet sich als der schlichteste Song aus, der als Street-Track ganz souverän von den zwei Rap-Meistern mit ihren Worten überzogen wird. "You can't, be like Sean Price, can't do like Steele".
Trotzdem geht die Nummer leicht unter und sofern man das sagen kann, steigert sich das Album erst jetzt zu seinen besten Momenten. "Church" ist ein für Tommy Tee absolut typischer Beat, der zum entspannten Kopfnicken auffordert, während Heltah Skeltah das Mic rippen und der Loudmouf Choir die nötige Abwechslung ins Spiel bringt. Allein schon wegen den Raps von Rock hörenswert, als Gesamtpaket unwiderstehlich! Nun geht die Produktion vollends in Justus League-Hand (9th und Khrysis) über, die sich bis auf den letzten Track um alle Beats kümmern. Im großartigen Banger "King Kong" lässt Khrysis seine Drums kräftig gegen die Lautsprecher donnern, während sich niemand besser als Rock dafür geignet hätte, das Streicherorchester im Chorus zu bändigen. Der Mann ist ganz einfach unschlagbar wenn er Wortkeulen wie "Crush, kill and destroy 'em, with savagery, catastrophe" schwingt.
"One gun, one clip, one shot, one slug / All it takes for this nigga to disfigure your mug / Not five, not four, not three, not two / Just 'One'", so leitet sich ein weiterer feucht-fröhlicher Wortschwall in "One" ein. 9th nimmt nun den Platz als Dirigent ein und schickt eine weitere Streicher-Armee ins Rennen, die "You Already Know" veredelt. Neben Skyzoo's gelungener Hook hat Ruck Lines parat, wie z.B.: "Yo, who hot more Raps than P? / Yeah, you got more Raps, but please / Sean Price, a walkin', talkin', rappin machine / Rappin' for cream, slap your faggot Rapper regime". Nach einem sehr kurz gehaltenen "Director's Cut" folgt "Let It Be Known", der sich einen Tick zu typisch nach 9th Wonder anhört, ansonsten jedoch über ausgezeichnete Gast-Raps von Phonte verfügt.
Um einiges besser klingt es, wenn Chaun und Sean einem in "Hearing Aid" ein Hörgerät spendieren, damit man die großartigen Rhymes nicht überhört. "Listen to me, you heard me pal, listen to P / I'm a dog, bitch, I piss on a tree, bow wow". Was ein würdiger Abschluss für ein solches Album ist, beantwortet "Mess You Made", mit schlichtweg traumhaftem Refrain von Block McCloud von der Brooklyn Academy und fast noch besseren selbstironischen Lines von Sean P. "My man said he heard me on Mister Cee / Yeah, that's cool, but it don't equal chips to P / The brokest rapper you know sell crack after the show" ist nur eine der vielen erwähnenswerten Lines.
Fazit:
Einem Album mit einem gelungenen Vorgänger muss man immer die Frage stellen: Ist es ein würdiger Nachfolger? Bei "Jesus Price Supastar" darf man getrost erwidern: Ja. Was dem Album an abgedrehten Beats wie in "Boom Bye Yeah" fehlt, macht Sean mit seinen Lyrics wieder mehr als gut. Und wer bei Justus League-Sound nicht äußersten Brechreiz bekommt, macht hier sowieso nichts falsch. Boot Camp Fans mögen sich eventuell mehr Raps von Rock und dem Rest der Clik und weniger Einfluss der J-League wünschen, doch das war dann wohl auch schon der einzige nennenswerte Kritikpunkt des Albums. Mit "Jesus Price Supastar" legt Sean Price gleich zu Beginn des Jahres 2007 die Latte für alle noch folgenden Rap-Releases äußerst hoch.
Nachdem sein erstes Album eher aus dem Nichts erschien, lasten auf dem Sophomore Release erheblich mehr Erwartungen. Was seine Beats betrifft, verlässt sich Sean hier sehr auf die Justus League-Producer 9th Wonder und Khrysis. Zusammen steuern die beiden ganze 9 Beats bei. Was die Gästeliste betrifft, so gibt es keine besonderen Überraschungen: eben die üblichen Verdächtigen, zu denen seit Neuestem auch die Riege der Justus League zählt (Mit Chaundon, Phonte und Skyzoo ganze 3 mal vertreten).
Ein Grund, weshalb man "Monkey Barz" unzählige mal rauf- und runterspielen konnte, waren die teils witzigen bis verrückten Inhalte von Sean's Gedankenauswüchsen. Dementsprechend kann auch dieses Album nur ein Erfolg werden, wenn Sean zu unterhalten weiß. Und das tut er. Noch viel mehr als auf dem Vorgänger ergeht Pee sich in sinnlosen, aberwitzigen Lines, und das in so hoher Dichte, dass man nicht annähernd alles beim ersten Hören mitbekommt.
Genau hier steigen auch Kritiker ein, mit erhobenem Finger wird gerügt, dieses Album habe keine lyrische Tiefe, keine tiefgreifenden Aussagen und keine Substanz. Doch wer bitteschön braucht das? Immerhin gibt es genau dafür unzählige andere Alben, und es ist ja nicht so dass Sean sich auf das Niveau eines Souljah Boy oder Mike Jones begibt, nein: "Listen, Sean Price is the nicest to write poems / I never sing the same shit twice like Mike Jones". Vielmehr ist dieses Album gerade wegen seiner herzlich unbeschwerten Punchlines, die trotzdem nachdrücklich einschlagen, so gut. Jeder einzelne Song ist bis oben hin vollgestopft mit 100% Sean Price.
Wenn von dieser Seite alles gut ist, können also nur noch die Beats die Suppe versalzen. Doch auch hier kann gleich zu Beginn Entwarnung gegeben werden. Jeder Track, der nun aufgeführt wird, ist hörenswert. P.F. Cuttin haucht dem Intro minimal orientalische Klänge ein, auf dass man sich der ersten intensiven Rap-Behandlung durch Dr. Ruck aussetzt. "Niggaz ask what the God is about, I'm like 'Nothin' / Meanwhile I got my manhood, in your mom's mouth / [...] / Sean is a Rapper, but rappin' is lame, I QUIT!".
Eine der besten Lines des ganzen Albums findet sich in "Like You": " Wu-Tang Clan ain't nuttin to fuck wit / Boot Camp Clik ain't nuttin to Wu-Tang / Niggaz seem shocked by the way that I do thangs"; Sean zeigt, dass sich Genialität nicht reimen muss. Wer in "P-Body" auf knochenbrechende Raps von Rock gehofft hat, wird leider enttäuscht, denn die Unterweltstimme kümmert sich lediglich um den Chorus. Allerdings reichen die Rhymes von Sean vollkommen zur Unterhaltung aus. "U supposed to lie to the cops, tell the truth in the booth / Instead you tell the truth to the cops and lie in the booth". Illmind schraubt die nächste, schweißtreibende Nummer zusammen, auf der neben BCC-Kollege Buckshot noch Schützling Rustee Juxx und Flood (im Chorus) zu hören sind. Mit durchgehend starken Lines schafft es Juxx neben dem Master P zu bestehen.
Khrysis feiert seinen ersten Beitrag zum Album mit einem Voice-Sample, einem alten Piano (in dem sicherlich ein Holzwurm haust) und mit soft an die Trommelfelle klopfenden Drums. "Stop" nennt sich das Stück und Sean bietet wieder mal nicht weniger als durchgehend starke Rhymes. "I love Allah but I act Christian". Neben Aussagen wie diesen, die klarmachen, dass Ruck es mit Religion nicht so ernst nimmt wie manch einer aus der Wu-Tang Umgebung, finden sich natürlich auch total schlichte, und trotzdem geniale Lines wie "Choose to lose, I choose to win", die nur vom Master P stammen können.
Auf einen zuckersüßen Beat von 9th Wonder verkündet Sean, alles andere als ernst: "I'm such a failure / [...] This beat is just so cool, you know you just wanna relax and... say some ol' cool shit... but that's not me!". Natürlich nicht, der Beat is smooth, the Rap is hard, so sieht das bei Sean aus. Was über das ganze Album hinweg auffällt, ist, dass es keinen einzigen Track mit mehr als vier Minuten Spielzeit gibt, und während sich die meisten über drei Minuten halten, gibt es auch mehrere fast schon Skit-artige Tracks. Mit knappen 45 Minuten Gesamtdauer ist das Album somit auch nicht eines der längsten dieses Jahr.
Doch was stört das, wenn die Musik stimmt, was sie definitiv tut. Nachdem die Voice-Samples schon so viele Tracks begleitet haben, gesellt sich auch eines auf "Da God" zum Beat. "Now I done wrote a lotta god damn rhymes, but this time I must be out of my god damn mind" verkündet Sean, wobei er auf diesem gute Laune verbreitenden Song von Brand Nubian's Sadat X und Buckshot unterstützt wird. "Oops Upside Your Head" mit Cocoa Brova Steele zeichnet sich als der schlichteste Song aus, der als Street-Track ganz souverän von den zwei Rap-Meistern mit ihren Worten überzogen wird. "You can't, be like Sean Price, can't do like Steele".
Trotzdem geht die Nummer leicht unter und sofern man das sagen kann, steigert sich das Album erst jetzt zu seinen besten Momenten. "Church" ist ein für Tommy Tee absolut typischer Beat, der zum entspannten Kopfnicken auffordert, während Heltah Skeltah das Mic rippen und der Loudmouf Choir die nötige Abwechslung ins Spiel bringt. Allein schon wegen den Raps von Rock hörenswert, als Gesamtpaket unwiderstehlich! Nun geht die Produktion vollends in Justus League-Hand (9th und Khrysis) über, die sich bis auf den letzten Track um alle Beats kümmern. Im großartigen Banger "King Kong" lässt Khrysis seine Drums kräftig gegen die Lautsprecher donnern, während sich niemand besser als Rock dafür geignet hätte, das Streicherorchester im Chorus zu bändigen. Der Mann ist ganz einfach unschlagbar wenn er Wortkeulen wie "Crush, kill and destroy 'em, with savagery, catastrophe" schwingt.
"One gun, one clip, one shot, one slug / All it takes for this nigga to disfigure your mug / Not five, not four, not three, not two / Just 'One'", so leitet sich ein weiterer feucht-fröhlicher Wortschwall in "One" ein. 9th nimmt nun den Platz als Dirigent ein und schickt eine weitere Streicher-Armee ins Rennen, die "You Already Know" veredelt. Neben Skyzoo's gelungener Hook hat Ruck Lines parat, wie z.B.: "Yo, who hot more Raps than P? / Yeah, you got more Raps, but please / Sean Price, a walkin', talkin', rappin machine / Rappin' for cream, slap your faggot Rapper regime". Nach einem sehr kurz gehaltenen "Director's Cut" folgt "Let It Be Known", der sich einen Tick zu typisch nach 9th Wonder anhört, ansonsten jedoch über ausgezeichnete Gast-Raps von Phonte verfügt.
Um einiges besser klingt es, wenn Chaun und Sean einem in "Hearing Aid" ein Hörgerät spendieren, damit man die großartigen Rhymes nicht überhört. "Listen to me, you heard me pal, listen to P / I'm a dog, bitch, I piss on a tree, bow wow". Was ein würdiger Abschluss für ein solches Album ist, beantwortet "Mess You Made", mit schlichtweg traumhaftem Refrain von Block McCloud von der Brooklyn Academy und fast noch besseren selbstironischen Lines von Sean P. "My man said he heard me on Mister Cee / Yeah, that's cool, but it don't equal chips to P / The brokest rapper you know sell crack after the show" ist nur eine der vielen erwähnenswerten Lines.
Fazit:
Einem Album mit einem gelungenen Vorgänger muss man immer die Frage stellen: Ist es ein würdiger Nachfolger? Bei "Jesus Price Supastar" darf man getrost erwidern: Ja. Was dem Album an abgedrehten Beats wie in "Boom Bye Yeah" fehlt, macht Sean mit seinen Lyrics wieder mehr als gut. Und wer bei Justus League-Sound nicht äußersten Brechreiz bekommt, macht hier sowieso nichts falsch. Boot Camp Fans mögen sich eventuell mehr Raps von Rock und dem Rest der Clik und weniger Einfluss der J-League wünschen, doch das war dann wohl auch schon der einzige nennenswerte Kritikpunkt des Albums. Mit "Jesus Price Supastar" legt Sean Price gleich zu Beginn des Jahres 2007 die Latte für alle noch folgenden Rap-Releases äußerst hoch.
Gesamtwertung: 9.2 / 10
WRITTEN FOR Rap4Fame

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