Tracklist
01 Intro Children of Children feat Jr. Oscar Brown
02 Thug Nation
03 Mayday!
04 Audobon Ballroom feat Dead Prez & Savoy
05 The Struggle
06 Hood Lullabye
07 Gem Star's
08 Righteous Talk
09 The Final Call feat Abiodun Oyemole
10 Dead Street Scrolls
11 Paintbrush
12 Black Market
01 Intro Children of Children feat Jr. Oscar Brown
02 Thug Nation
03 Mayday!
04 Audobon Ballroom feat Dead Prez & Savoy
05 The Struggle
06 Hood Lullabye
07 Gem Star's
08 Righteous Talk
09 The Final Call feat Abiodun Oyemole
10 Dead Street Scrolls
11 Paintbrush
12 Black Market
13 The Breath of Life
14 Think Market
14 Think Market
Release: 22. März 2005
Label: Nature Sounds
Im Jahr 2005 erscheint über Nature Sounds ein äußerst interessantes Album. The Black Market Militia. Ein Supergruppe, die aus dem aus QB stammenden Tragedy Khadafi, drei Wu-Tang Killa Beez in Form von Killah Priest, Hell Razah und Timbo King, und letztendlich dem Newcomer William Cooper aus New Jersey zusammengesetzt ist. Sie bilden zusammen eine Truppe, die mit ihrem Debut über die durchschnittlichen Themen eines Rap-Albums 2005 hinaus blickt.
Bis auf den unbekannten William Cooper sind die anderen vier ja alles andere als Neulinge im Geschäft. Killah Priest gehört zu den bekanntesten Ästen, die je aus dem Wu-Tang Baum entsprossen sind (und sich zeitweise auch vollkommen davon gelöst haben). Hell Razah konnte schon früh mit den Sunz Of Man Aufmerksamkeit erregen und Timbo King ist durch die Royal Fam, United Kingdom, die Maccabeez und viele Features ein fester Bestandteil der Killa Beez.
Alle diese Emcees haben schon immer mit religiösen Themen sympathisiert, alle können sich wohl als 5-Percent-beeinflusst betrachten, während auch alle drei abrahamitischen Religionen immer wieder Einzug in die Texte eines Killah Priest oder Hell Razah finden. Und daneben findet man sowohl bei Tragedy als auch bei den Wu-Tangern politische Themen:, von Verschwörungstheorien bis zu Innen- und Außenpolitik, und natürlich dürfen auch die Klagen an die amerikanische Gesellschaft für die Armut in Ghettos etc. ebenso nicht fehlen.
An dieser Stelle stehen also die 5 Emcees, und genau das darf man sich auf "Black Market Militia" auch erwarten. Nature Sounds hat sich seit 2004 als ein Zuhause von HipHop genau dieser Art entwickelt, somit ist das Label perfekt gewählt, und auch die Beat-Wahl stimmt mit dem Konzept des Albums überein.
Das Intro, "Children of children", wird gesprochen von Oscar Brown Jr., der aufgrund seines Alters mit seiner Stimme genau die richtige Person für diesen Job ist. Da dieses Intro schon so unglaublich stark ist, und das Anliegen des Albums sehr gelungen ausdrückt, sollte es in seiner ganzen Länge zitiert werden:
"The children of children, by the time they’re half-grown, have habits, like rabbits, and young of their own.
The children of children, from their mommas’ laps, hop down to the ground, to be taken in traps.
The children of children are trapped by dark skins, to stay in and play in, a game no one wins.
The children of children, while still young and sweet are all damned and programmed, for future defeat.
The children of children are trapped by adults, who failed them, then jailed them, to hide the results.
The children of children, unable to cope with systems that twist them, and rob them of hope.
The children of children, the sin and the shame, keep pairing and bearing, and who do you blame?
The children of children cry out everyday, they beg you for rescue and, what do you say?"
Großartig.
Das Producer-Team Godz Wrath ist mit 4 Beats am häufigsten auf dem Album zu hören, so geht auch der erste Track, "Thug nation", auf ihre Kappe. Und damit eröffnet sich, was einen Eastcoast-Fan erfreut: hier hält man sich nicht lange mit Kompromissen auf, das Album ist eine reine Tour straighter HipHop, mit einem leichten Beigeschmack Mid-90s. Tragedy Khadafi erklärt dann den Zweck der BMM: "Black Market Militian is revolution, the mission is / Free the minds of our listeners, resurrected with militance", während Priest in seinem Verse das Project Manual aufstellt, dass aus 4 Regeln besteht, wobei Regel 4 so klingt: "Rule 4: There are no more rules, cash rules" und Regel 2: "Rule 2: Find out who's who / See Judas hung around Jesus, you don't want the same thing to happen to you". Sehr gelungener Einstieg.
die BMM muss nicht mal besonders laut oder aggressiv werden, mit Beat-Unterstützung, in diesem Fall von Ben Varges, fliegen die Fäuste ganz automatisch nach oben. Denn nur solange die Messages in geniale Kopfnicker wie in "Mayday!" gewickelt sind, ist man auch gewillt, ihnen zuzuhören. Ob man Hell Razah mit seiner tief-monotonen Stimme und seinen Predigten Glauben schenkt, ist eine ganz andere Sache. "Welfare, got a respect for my moms / I found out, George Bush was the same as Saddam / I'm a digital bomb, downloaded on the CD-ROM / Before Muhammed and the Holy Qu'ran, an Egyptian God". Nicht immer zusammenhängend machen diese gerappten Formeln immer noch ordentlich Spaß beim Hören. "When I write, the angels cry, tears fall out of the sky / Hit the earth, take human form and fly".
Es ist nicht besonders verwunderlich, dass auf dieser Polit-Kombo ausgerechnet die politisch ebenfalls sehr aktiven Black Supremacists M-1 und Stic.Man alias Dead Prez treffen. "I hold my marker, like Huey P. held his revolver". Und da darf die Referenz zu den Black Panthers natürlich nicht fehlen. Trotzdem ist "Audobon ballroom" aufgrund eines nur soliden Beats bei den schlechtesten Tracks dieses Albums anzuordnen.
Woraus "The struggle" besteht, erklärt der Chorus recht anschaulich: "Get that money, money, money, y'all / Support the struggle with your hustle, y'all / We need enough guns, 'nuff funds, 'nuff weed / Till y'all could burn, listen till our sadeed". Die sich darin aufspannenden Widersprüche seien mal außer Acht gelassen, Message ist, dass Hustling auch für die BMM absolut notwendig ist. Tragedy gibt später noch ein interessantes Statement ab: "Now I ain't racist, I'm just try'nna tell you what the case is / Feelin' discrimination, when I walk in different places". An dieser Stelle wünscht man sich dann ebenfalls eine Stellungnahme von den vorher zu Gast gewesenen Dead Prez, die das wohl etwas anders sehen würden.
"Hood lullabye" hat wieder einen absoluten Klassiker-Beat, wobei das Schlaflied aus der Hood natürlich alles andere als nett und fröhlich klingt: "Inside a hood, here's fiends / Young teens, wanna look like the magazines, O.G.'s with M-16's / Hear the story, later, upstairs, a baby's cryin' / Cause her mom's upstairs fryin'", so Timbo King.
Auch "Gem star's" ist ein absoluter Kracher, ein gepitchtes Voice Sample begleitet den fantastischen Beat. Die Raps drehen sich diesmal wie schon im Track zuvor wenig um höhere Politik, als mehr um das Leben im Ghetto. "Hot lead bust through iron pipes / Blood drips from the corner of young thug's mouth, the hood life / His torn flesh, and his last bit of breath / Pulses, over death flesh, homicide hover like vultures". Tragedy zeigt, dass er ein unbestreitbares Talent für diese Stories besitzt.
Im "Righteous talk" hört man Timbo King, Killah Priest, und einen alten Mann ein Gespräch führen, dass sich um die Definition des Wortes Gangsta ("To me, Malcolm was a gangsta / Like Huey P Newton, now that was a gangsta, Timbo") dreht, und ansonsten auch die BMM nochmals definiert. Wer die Producer-Credits liest, wird hier den Namen Bronze Nazareth vorfinden. Der zu diesem Zeitpunkt noch recht unbekannte Name steuert langsame, zeitlose Musikuntermalung bei, die sein außergewöhnliches Producer-Talent zwar nicht erahnen lässt, jedoch trotzdem sehr auf das Album passt. Timbo lässt es sich nicht nehmen, selbst noch ein paar Lines zu spitten, die durch und durch vor Verbitterung und Kritik triefen. "Education got the youth, like, fuck next period / Rather slang rocks, that's it, period".
Die nächste Nummer lässt schon mit dem Titel "The final call" etwas besonderes erahnen. Unter die Haut fahrende Streicher und ein im Hintergrund summender Chor garantieren Gänsehaut-Feeling, während Abiodun Oyewole von den Last Poets seine prophetenhaften Ankündigen vorträgt. "This is a final call, a final message / To those who think they know, and those who don't want to know / A damn thing". Doch zuvor gibt es äußerst starke Raps von Killah Priest und Tragedy zu hören: "To all races, faces and man, with holes in his hand / He will even bracelets, or race our soul where we stand / My eyes, have seen hell, between jail, and bullet shells / Heard some words from the both Bushes yell", so Priest. Überragender Track.
Es ist schwer zu sagen, aber was jetzt folgt könnte ernsthaft der beste Song des Albums sein. Wie dramatisch der "Final call" auch war, die "Dead street scrolls" sind ein Street-Banger erster Klasse, mit einem hinreißendem Beat von Godz Wrath, bei dem man im Refrain lauthals mitsingt:"We, the ones that cry / The dead street scrolls". Der Track sticht deshalb noch unter den anderen des Albums heraus, da er unglaublich viel Energie transportiert, die von den Protagonisten perfekt in Worte gefasst wird.
Bis auf den unbekannten William Cooper sind die anderen vier ja alles andere als Neulinge im Geschäft. Killah Priest gehört zu den bekanntesten Ästen, die je aus dem Wu-Tang Baum entsprossen sind (und sich zeitweise auch vollkommen davon gelöst haben). Hell Razah konnte schon früh mit den Sunz Of Man Aufmerksamkeit erregen und Timbo King ist durch die Royal Fam, United Kingdom, die Maccabeez und viele Features ein fester Bestandteil der Killa Beez.
Alle diese Emcees haben schon immer mit religiösen Themen sympathisiert, alle können sich wohl als 5-Percent-beeinflusst betrachten, während auch alle drei abrahamitischen Religionen immer wieder Einzug in die Texte eines Killah Priest oder Hell Razah finden. Und daneben findet man sowohl bei Tragedy als auch bei den Wu-Tangern politische Themen:, von Verschwörungstheorien bis zu Innen- und Außenpolitik, und natürlich dürfen auch die Klagen an die amerikanische Gesellschaft für die Armut in Ghettos etc. ebenso nicht fehlen.
An dieser Stelle stehen also die 5 Emcees, und genau das darf man sich auf "Black Market Militia" auch erwarten. Nature Sounds hat sich seit 2004 als ein Zuhause von HipHop genau dieser Art entwickelt, somit ist das Label perfekt gewählt, und auch die Beat-Wahl stimmt mit dem Konzept des Albums überein.
Das Intro, "Children of children", wird gesprochen von Oscar Brown Jr., der aufgrund seines Alters mit seiner Stimme genau die richtige Person für diesen Job ist. Da dieses Intro schon so unglaublich stark ist, und das Anliegen des Albums sehr gelungen ausdrückt, sollte es in seiner ganzen Länge zitiert werden:
"The children of children, by the time they’re half-grown, have habits, like rabbits, and young of their own.
The children of children, from their mommas’ laps, hop down to the ground, to be taken in traps.
The children of children are trapped by dark skins, to stay in and play in, a game no one wins.
The children of children, while still young and sweet are all damned and programmed, for future defeat.
The children of children are trapped by adults, who failed them, then jailed them, to hide the results.
The children of children, unable to cope with systems that twist them, and rob them of hope.
The children of children, the sin and the shame, keep pairing and bearing, and who do you blame?
The children of children cry out everyday, they beg you for rescue and, what do you say?"
Großartig.
Das Producer-Team Godz Wrath ist mit 4 Beats am häufigsten auf dem Album zu hören, so geht auch der erste Track, "Thug nation", auf ihre Kappe. Und damit eröffnet sich, was einen Eastcoast-Fan erfreut: hier hält man sich nicht lange mit Kompromissen auf, das Album ist eine reine Tour straighter HipHop, mit einem leichten Beigeschmack Mid-90s. Tragedy Khadafi erklärt dann den Zweck der BMM: "Black Market Militian is revolution, the mission is / Free the minds of our listeners, resurrected with militance", während Priest in seinem Verse das Project Manual aufstellt, dass aus 4 Regeln besteht, wobei Regel 4 so klingt: "Rule 4: There are no more rules, cash rules" und Regel 2: "Rule 2: Find out who's who / See Judas hung around Jesus, you don't want the same thing to happen to you". Sehr gelungener Einstieg.
die BMM muss nicht mal besonders laut oder aggressiv werden, mit Beat-Unterstützung, in diesem Fall von Ben Varges, fliegen die Fäuste ganz automatisch nach oben. Denn nur solange die Messages in geniale Kopfnicker wie in "Mayday!" gewickelt sind, ist man auch gewillt, ihnen zuzuhören. Ob man Hell Razah mit seiner tief-monotonen Stimme und seinen Predigten Glauben schenkt, ist eine ganz andere Sache. "Welfare, got a respect for my moms / I found out, George Bush was the same as Saddam / I'm a digital bomb, downloaded on the CD-ROM / Before Muhammed and the Holy Qu'ran, an Egyptian God". Nicht immer zusammenhängend machen diese gerappten Formeln immer noch ordentlich Spaß beim Hören. "When I write, the angels cry, tears fall out of the sky / Hit the earth, take human form and fly".
Es ist nicht besonders verwunderlich, dass auf dieser Polit-Kombo ausgerechnet die politisch ebenfalls sehr aktiven Black Supremacists M-1 und Stic.Man alias Dead Prez treffen. "I hold my marker, like Huey P. held his revolver". Und da darf die Referenz zu den Black Panthers natürlich nicht fehlen. Trotzdem ist "Audobon ballroom" aufgrund eines nur soliden Beats bei den schlechtesten Tracks dieses Albums anzuordnen.
Woraus "The struggle" besteht, erklärt der Chorus recht anschaulich: "Get that money, money, money, y'all / Support the struggle with your hustle, y'all / We need enough guns, 'nuff funds, 'nuff weed / Till y'all could burn, listen till our sadeed". Die sich darin aufspannenden Widersprüche seien mal außer Acht gelassen, Message ist, dass Hustling auch für die BMM absolut notwendig ist. Tragedy gibt später noch ein interessantes Statement ab: "Now I ain't racist, I'm just try'nna tell you what the case is / Feelin' discrimination, when I walk in different places". An dieser Stelle wünscht man sich dann ebenfalls eine Stellungnahme von den vorher zu Gast gewesenen Dead Prez, die das wohl etwas anders sehen würden.
"Hood lullabye" hat wieder einen absoluten Klassiker-Beat, wobei das Schlaflied aus der Hood natürlich alles andere als nett und fröhlich klingt: "Inside a hood, here's fiends / Young teens, wanna look like the magazines, O.G.'s with M-16's / Hear the story, later, upstairs, a baby's cryin' / Cause her mom's upstairs fryin'", so Timbo King.
Auch "Gem star's" ist ein absoluter Kracher, ein gepitchtes Voice Sample begleitet den fantastischen Beat. Die Raps drehen sich diesmal wie schon im Track zuvor wenig um höhere Politik, als mehr um das Leben im Ghetto. "Hot lead bust through iron pipes / Blood drips from the corner of young thug's mouth, the hood life / His torn flesh, and his last bit of breath / Pulses, over death flesh, homicide hover like vultures". Tragedy zeigt, dass er ein unbestreitbares Talent für diese Stories besitzt.
Im "Righteous talk" hört man Timbo King, Killah Priest, und einen alten Mann ein Gespräch führen, dass sich um die Definition des Wortes Gangsta ("To me, Malcolm was a gangsta / Like Huey P Newton, now that was a gangsta, Timbo") dreht, und ansonsten auch die BMM nochmals definiert. Wer die Producer-Credits liest, wird hier den Namen Bronze Nazareth vorfinden. Der zu diesem Zeitpunkt noch recht unbekannte Name steuert langsame, zeitlose Musikuntermalung bei, die sein außergewöhnliches Producer-Talent zwar nicht erahnen lässt, jedoch trotzdem sehr auf das Album passt. Timbo lässt es sich nicht nehmen, selbst noch ein paar Lines zu spitten, die durch und durch vor Verbitterung und Kritik triefen. "Education got the youth, like, fuck next period / Rather slang rocks, that's it, period".
Die nächste Nummer lässt schon mit dem Titel "The final call" etwas besonderes erahnen. Unter die Haut fahrende Streicher und ein im Hintergrund summender Chor garantieren Gänsehaut-Feeling, während Abiodun Oyewole von den Last Poets seine prophetenhaften Ankündigen vorträgt. "This is a final call, a final message / To those who think they know, and those who don't want to know / A damn thing". Doch zuvor gibt es äußerst starke Raps von Killah Priest und Tragedy zu hören: "To all races, faces and man, with holes in his hand / He will even bracelets, or race our soul where we stand / My eyes, have seen hell, between jail, and bullet shells / Heard some words from the both Bushes yell", so Priest. Überragender Track.
Es ist schwer zu sagen, aber was jetzt folgt könnte ernsthaft der beste Song des Albums sein. Wie dramatisch der "Final call" auch war, die "Dead street scrolls" sind ein Street-Banger erster Klasse, mit einem hinreißendem Beat von Godz Wrath, bei dem man im Refrain lauthals mitsingt:"We, the ones that cry / The dead street scrolls". Der Track sticht deshalb noch unter den anderen des Albums heraus, da er unglaublich viel Energie transportiert, die von den Protagonisten perfekt in Worte gefasst wird.
Mit Ron Brownz ist der einzige wirklich namenhafte Producer vertreten, der das gelungene "Paintbrush" beisteuert, in sich dem einer der ruhigeren Beiträge zum Album findet. "I draw pictures without paint, with the ink / When I think, the sun and moon, stars, link".
Zu relaxten Black Market-Gesängen windet sich der Titeltrack "Black Market" in die Gehörgänge, denn auch mit ihrem letzten Beitrag treffen Godz Wrath genau den richtigen Ton, wobei Killah Priest wieder wunderbare Rap-Netze webt. "First and foremost, we let our jobs toast and sing bravo / Drinkin the red wine, the sands of time, stampeded by a million broncos / Through the congo, beneath the cosmos, Priest the 5th apostle / I'm like Picasso, I paint a hot flow, the canvas is your mind / When you visualize, you can see it like an art show / It's warm like a bullet goin' through the Pope shirt / Sinkin' in the lungs of the quiet Cardinal".
Ben Varges stellt in "The breath of life" seinen zweiten Beat, der nicht weniger als ein Juwel ist. Die harten Klänge weichen für eine softe Stimmung, zu dem erneut auf die Situation im "Ghetto" hingewiesen wird: "Is little ghetto kids ever gonna see the sun / Look what that metal did, sad, cause he was young / Outside his funeral, du-rags, white tees and funds / It's all I could do, make a path, hear the preacher comes".
Der Beat des letzten Tracks mag dem ein oder anderen bekannt vorkommen. Ja, der wurde auch von den Diplomats schon verwendet. Etwas schade, doch im direkten Vergleich kann Dipset gegen Priest & Co. natürlich nicht bestehen. "Niggaz wanna know what I base my theories in / Hebrew literature, face Nigerian / Black Market, we form the great pyramids / My poetry's deep, call it Shakespearing".
Fazit:
Dieses Album ist nicht wirklich ein Klassiker. Der Sound ist zwar herrlich, doch nichts Neues, und auch die Texte sind zwar mal wieder sehr einfallsreich, doch die Grundaussagen kennt man schon. Die besondere Stärke dieses Albums ist jedoch, dass es 2005 (so gut wie) nichts Vergleichbares gibt, denn die Black Market Militia ist eine lückenlose Einheit, sowohl lyrisch als auch stimmlich liegen die 5 Emcees alle auf einer Wellenlänge. Das Album bietet sehr viele Hochkaräter und keine Aussetzer, weshalb es zu den besten seines Jahrgangs gehört.
Gesamtwertung: 9.0 / 10

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