Tracklist:
01 Album Intro
02 That Shit
03 F.A.Y.B.A.N.
04 Take It There feat Capone
05 Y2K feat Tumble Bug
06 Seen It All
07 Somebody's Gotta Do It feat Kyron & Triple Seis
08 You Love to Hear the Stories feat MC Shan
09 The Heat Is On feat Prodigy & Godfather Don
10 The Blocks feat Nature
11 No Exceptions feat Big Noyd
12 The Operation feat Nashawn
13 Urban Warfare
14 Who Shot Rudy? feat Kyron
15 Biz Interlude feat Kyron & Biz Markie
16 H-O-S-T-L-E
17 Communications feat Prince A.D.
18 Zoning
19 Attention: A&R Department
20 On the Real feat Havoc & Cormega
Release: 08. Februar 200001 Album Intro
02 That Shit
03 F.A.Y.B.A.N.
04 Take It There feat Capone
05 Y2K feat Tumble Bug
06 Seen It All
07 Somebody's Gotta Do It feat Kyron & Triple Seis
08 You Love to Hear the Stories feat MC Shan
09 The Heat Is On feat Prodigy & Godfather Don
10 The Blocks feat Nature
11 No Exceptions feat Big Noyd
12 The Operation feat Nashawn
13 Urban Warfare
14 Who Shot Rudy? feat Kyron
15 Biz Interlude feat Kyron & Biz Markie
16 H-O-S-T-L-E
17 Communications feat Prince A.D.
18 Zoning
19 Attention: A&R Department
20 On the Real feat Havoc & Cormega
Label: Tommy Boy
Screwball ist eine vier Mann starke Truppe aus Queensbridge, die sich voll und ganz dem Hardcore-Hip Hop verschrieben hat. Bestehend aus Hostyle, Blaq Poet, Solo alias Kyron und KL alias Kamakazee, macht die Gruppe einen ganz wesentlichen Teil im Fundament der größten Projects der Staaten aus, sie sind das Paradebeispiel wenn man von dem Street-Sound, der so großartig in QB praktiziert wird, spricht. Anfang des Jahres 2000 erscheint das Debut-Album der Truppe, "Y2K The Album".
"I wanna know, how hectic it's gonna be with that Screwball Y2K thing? - It is one of those things that's going to blow up" , so stellt sich das Intro vor. Nach äußerst kurzen 14 Sekunden folgt auch gleich der erste Grund für diesen blow-up, und der nennt sich "That shit". Mike Heron, mit V.I.C. ein Teil des Producer Duos Ghetto Professionals, steuert den einwandfreien Beat zum ersten Represent-Track des Albums bei. Ein Mitbrüll-Chorus aus dem Lehrbuch trifft auf knallharte Lyrics aus den Straßen New Yorks. "I'm not your average rapper, I damage rappers / Black, white or spanish rappers / I don't discriminate, I just eliminate / Runnin with real motherfuckers that you know is try'nna split a cake", so Poet in seinem Verse.
Schnell schält sich der Aufbau dieser Truppe heraus: Mit Blaq Poet der eigentliche Kopf, der die wohl markantesten Lines droppt; Hostyle hat die charakteristischste Stimme, während KL mit tiefer und Kyron mit etwas höherer Stimme die solide zweite Reihe bilden. Eine gesunde Portion Rhyme-Vermögen kann man keinem der vier absprechen.
Dabei stört es auch nicht im Geringsten, dass die Lyrics in diesem Werk über die üblichen Street-Themen, vermischt mit viel verbaler Gewalt und einer herzerwärmenden Anzahl an Kraftausdrückenden, nicht hinauskommen. Was hier alles kurz und klein schlägt ist genau die Kombination aus diesen Rhymes und den perfekten Beats. Und wen Ersteres stört, der sollte sich einfach auf die Traumerzeugnisse von Primo, Pete Rock, Godfather Don oder Mike Heron konzentrieren.
Primo liefert den Beat zur nächsten Bombe, die den schlichtweg hasserfüllten, und doch klasse Titel "F.A.Y.B.A.N." a.k.a. "Fuck all y'all bitch ass niggaz", trägt. So viel Energie spricht selten aus einer Hook. Ganz zu Schweigen vom genialen Beat eines DJ Premier, der gerade im Zenit seiner Schaffenszeit steht. Zu hören ist nur Blaq Poet, der mit seiner kraftvollen Stimme den Track ganz alleine trägt. "Fuck 'em, with no grease, I hate 'em like I hate the police / If I get the chance I'll crash they dome piece / You pink panty wearin pussy fuckin' coward / All of a sudden, all y'all niggas bout it bout it". So hat NY-Sound zu klingen.
Wer dachte, das Album hätte damit schon seine härteste Seite gezeigt, der hat sich geschnitten. So kompromisslos und genial die ersten beiden Tracks auch waren, nun folgt eine Hymne, die einfach alles zerstampft, was sich in ihrer Hörweite befindet. V.I.C. fährt im Beat von "Take it there" so unglaublich harte Gitarren-Sounds auf, dass der Track, zusammen mit seinem im Hintergrund gehaltenen Sample und den Drums, schon als Instrumental verheerende Auswirkungen hat. Doch das Massaker, das hier zusätzlich noch von den 4 grimmigen "Spinnern" (so die Übersetzung von "Screwball") und einem erstaunlich gut aufgelegten Capone angerichtet wird, ist hinreißend gut. "I'm comin' at cha'll niggas, assault and battle y'all niggas"; schon diese erste Line sollte jede weitere Frage erübrigen.
Nun fährt das Album vorerst einen Gang herunter. "Y2K" ist ein von Godfather Don stark produzierter Song, der jedoch dank eines nur durchschnittlichen Chorus nicht mit dem Rest mithalten kann. Mit "Seen it all" ist der zweite Beat von Primo am Start, der wieder erste Sahne ist. "The game's over, feds took your range rover / Your man snitched, and your girls screaming 'I told ya'". Nur eine dieser Lines, die im Chorus wie folgt zusammengefasst werden: "I watched niggas rise, I watched niggas fall down / I seen it all, it went down in my town / Called Queensbridge, where the fugitives live".
Nach einem weiteren starken Street-Track namens "Somebody's gotta do it" folgt das Pete Rock-produzierte "You love to hear the stories". Ein ruhiger, von Piano und Streichern getragener Beat, der einen weiteren Höhepunkt auf dem Album darstellt (wobei es logischer wäre, die etwas schwächeren Beats, anstatt der fast immer einwandfreien, zu erwähnen), bekommt die eingängige und allseitsbekannte Hook von MC Shan aus dem Klassiker "The bridge" verpasst. "This is the place where stars are born", während Shan es sich nicht nehmen lässt, selbst auch einen Rap-Part zu übernehmen. Fantastischer Song.
Während Mike Heron sich für den nächsten ausgezeichneten Beat die Ehre gibt, sind als Gäste auf "The heat is on" die QB-Größe Prodigy und Godfather Don zu hören. Von der Screw-Truppe ist nur Blaq Poet mit dabei, der einen großartigen ersten Verse hinlegt, um dann in Verse 2 von einem Prodigy gefolgt zu werden, der so kalt und trotzdem nachdrücklich wie immer seine Rap-Kreise zieht. "Yo, all I know is guns, all I do is slug / I'd rather plug you with the heater than to have you front / My life revolves around the snub fourth / Stay gettin' those outside of New York".
"I wanna know, how hectic it's gonna be with that Screwball Y2K thing? - It is one of those things that's going to blow up" , so stellt sich das Intro vor. Nach äußerst kurzen 14 Sekunden folgt auch gleich der erste Grund für diesen blow-up, und der nennt sich "That shit". Mike Heron, mit V.I.C. ein Teil des Producer Duos Ghetto Professionals, steuert den einwandfreien Beat zum ersten Represent-Track des Albums bei. Ein Mitbrüll-Chorus aus dem Lehrbuch trifft auf knallharte Lyrics aus den Straßen New Yorks. "I'm not your average rapper, I damage rappers / Black, white or spanish rappers / I don't discriminate, I just eliminate / Runnin with real motherfuckers that you know is try'nna split a cake", so Poet in seinem Verse.
Schnell schält sich der Aufbau dieser Truppe heraus: Mit Blaq Poet der eigentliche Kopf, der die wohl markantesten Lines droppt; Hostyle hat die charakteristischste Stimme, während KL mit tiefer und Kyron mit etwas höherer Stimme die solide zweite Reihe bilden. Eine gesunde Portion Rhyme-Vermögen kann man keinem der vier absprechen.
Dabei stört es auch nicht im Geringsten, dass die Lyrics in diesem Werk über die üblichen Street-Themen, vermischt mit viel verbaler Gewalt und einer herzerwärmenden Anzahl an Kraftausdrückenden, nicht hinauskommen. Was hier alles kurz und klein schlägt ist genau die Kombination aus diesen Rhymes und den perfekten Beats. Und wen Ersteres stört, der sollte sich einfach auf die Traumerzeugnisse von Primo, Pete Rock, Godfather Don oder Mike Heron konzentrieren.
Primo liefert den Beat zur nächsten Bombe, die den schlichtweg hasserfüllten, und doch klasse Titel "F.A.Y.B.A.N." a.k.a. "Fuck all y'all bitch ass niggaz", trägt. So viel Energie spricht selten aus einer Hook. Ganz zu Schweigen vom genialen Beat eines DJ Premier, der gerade im Zenit seiner Schaffenszeit steht. Zu hören ist nur Blaq Poet, der mit seiner kraftvollen Stimme den Track ganz alleine trägt. "Fuck 'em, with no grease, I hate 'em like I hate the police / If I get the chance I'll crash they dome piece / You pink panty wearin pussy fuckin' coward / All of a sudden, all y'all niggas bout it bout it". So hat NY-Sound zu klingen.
Wer dachte, das Album hätte damit schon seine härteste Seite gezeigt, der hat sich geschnitten. So kompromisslos und genial die ersten beiden Tracks auch waren, nun folgt eine Hymne, die einfach alles zerstampft, was sich in ihrer Hörweite befindet. V.I.C. fährt im Beat von "Take it there" so unglaublich harte Gitarren-Sounds auf, dass der Track, zusammen mit seinem im Hintergrund gehaltenen Sample und den Drums, schon als Instrumental verheerende Auswirkungen hat. Doch das Massaker, das hier zusätzlich noch von den 4 grimmigen "Spinnern" (so die Übersetzung von "Screwball") und einem erstaunlich gut aufgelegten Capone angerichtet wird, ist hinreißend gut. "I'm comin' at cha'll niggas, assault and battle y'all niggas"; schon diese erste Line sollte jede weitere Frage erübrigen.
Nun fährt das Album vorerst einen Gang herunter. "Y2K" ist ein von Godfather Don stark produzierter Song, der jedoch dank eines nur durchschnittlichen Chorus nicht mit dem Rest mithalten kann. Mit "Seen it all" ist der zweite Beat von Primo am Start, der wieder erste Sahne ist. "The game's over, feds took your range rover / Your man snitched, and your girls screaming 'I told ya'". Nur eine dieser Lines, die im Chorus wie folgt zusammengefasst werden: "I watched niggas rise, I watched niggas fall down / I seen it all, it went down in my town / Called Queensbridge, where the fugitives live".
Nach einem weiteren starken Street-Track namens "Somebody's gotta do it" folgt das Pete Rock-produzierte "You love to hear the stories". Ein ruhiger, von Piano und Streichern getragener Beat, der einen weiteren Höhepunkt auf dem Album darstellt (wobei es logischer wäre, die etwas schwächeren Beats, anstatt der fast immer einwandfreien, zu erwähnen), bekommt die eingängige und allseitsbekannte Hook von MC Shan aus dem Klassiker "The bridge" verpasst. "This is the place where stars are born", während Shan es sich nicht nehmen lässt, selbst auch einen Rap-Part zu übernehmen. Fantastischer Song.
Während Mike Heron sich für den nächsten ausgezeichneten Beat die Ehre gibt, sind als Gäste auf "The heat is on" die QB-Größe Prodigy und Godfather Don zu hören. Von der Screw-Truppe ist nur Blaq Poet mit dabei, der einen großartigen ersten Verse hinlegt, um dann in Verse 2 von einem Prodigy gefolgt zu werden, der so kalt und trotzdem nachdrücklich wie immer seine Rap-Kreise zieht. "Yo, all I know is guns, all I do is slug / I'd rather plug you with the heater than to have you front / My life revolves around the snub fourth / Stay gettin' those outside of New York".
Anschließend sinkt das Album in so etwas wie ein leichtes Tief, doch es wäre falsch, es wirklich so zu nennen. Außerdem findet sich nun die halbe Queensbridge ein. Nature im düster-gefährlichen "The blocks", Infamous-Rapper Big Noyd im etwas gewöhnungsbedürftigen "No exceptions" und Nas-Schützling Millenium Thug alias Nashawn in der "Operation".
Danach wird dieses "Tief" aber hinfortgeblasen, und das im wahrsten Sinne des Wortes. Mike Heron fährt in Hostyle's Solo-Stück "Urban warfare" so unbeschreiblich dreckige, tiefe, Bläser auf, dass man ohne auch nur eine Line gehört zu haben, weiß, wie Hostyle's Kriegsführung aussieht. Ein Hammer-Song.
Mike Heron scheint gut in Form zu sein, denn das nächste Hörvergnügen stammt schon wieder von ihm. "Who shot Rudy?" ist Kyron's Solo-Track, bei dem nur Hostyle im Refrain zu hören ist, während Kyron einen stadtumgreifenden Aufruhr um den Tod Rudy's insziniert. "Sharp lawyer suit-breasted, double-breasted reporters / Was mobbin daughters and other mourners / Pushin cameras away, blockin the sights / Had the riot squad at Washington Heights / Kennedy Airport, stoppin flights, niggaz was tight" ... "Did the Bloods or the Crips smoke Rudy on the hill".
Nach diesem weiteren Höhepunkt wird erstmals ein Interlude eingeschoben. Aber nicht irgendeines, sondern eines in dem Biz Markie eine Beat-Box hinlegt, während Kyron ein paar Rhymes droppt.
Nächster Track ist wieder ein Hostyle-Solostück, wie auch unschwer aus dem namen zu erkennen. Hier feiert Hostyle sich selbst. Da das ganze aber über einen unwiderstehlich guten Beat von Mike Heron geschieht, bleibt einem nicht anderes übrig, als im Refrain von "H-O-S-T-Y-L-E-" lautstark mitzugrölen: "H-O-S-T-Y-L-E / The drug pushers, the face mushers / Those them types that fuck with me".
Nun bekommt auch KL seinen alleinigen Auftritt, und zwar mit "Communications", zu dem Killa Sha (damals Prince A.D.) den Chorus beisteuert. Darauf werden noch zwei weitere astreine Street-Tracks serviert, das blecherne "Zoning", in dem der Refrain leider nicht voll überzeugen kann, und "Attention: A&R department", in dem, wie nicht selten im HipHop, sämtliche A&Rs einstecken müssen.
Damit fehlt nur ein letzter Track. Und der hat es nochmals in sich. Marley Marl gibt einen seiner Beats preis, während sich als Gäste für "On the real" Havoc und Cormega einfinden. Ein dreckiges Piano verpasst dem Song die perfekte QB-Atmosphäre, womit der perfekte Aussteig geglückt wäre.
Fazit:
Die Jahrtausendwende brachte nach den Neunzigern nochmals bombenstarke Jahre für die Queensbridge. Ein nicht unbedeutender Grund dafür ist dieses Album, eine Manifestation von knallhartem, kompromisslosem Street-Sound, wie man ihn heute sogut wie garnicht mehr findet. Doch auch schon damals befanden sich Screwball mit ihrer Schiene nicht gerade in großzahliger Gesellschaft. Dank ihrer ausgezeichneten Produzenten können sie jedoch mit ihrem Debut "Y2K" einen QB-Klassiker hinlegen, der auch noch Jahre später unheimlich viel Spaß macht.
Gesamtwertung: 9.2 / 10
Gesamtwertung: 9.2 / 10

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