Tracklist:
1. The Marquee
2. Way of the Warrior
3. The Path (East Bay Remix) feat. Rakaa Iriscience & Pacific Sonz
4. Whom I'm Being
5. Floating Lotus
6. Side Show
7. 3 Kings feat. Sonz of Adam
8. California Cliff Notes feat. Pep Love
9. The Majors feat. Casual, Planet Asia & Keith Murray
10. Honor Code
11. The Building (Interlude)
12. Stay Chopped
13. War Wounds feat. James Monroe Iglehart
14. Same Struggle
15. The Soiree
16. Coordinate feat. Israh
17. Hug Doves feat. Roy Butterfields Project & Reggie Steele
18. Breach Birth feat. A Plus & Tajai
19. Iron Clad feat. J2
20. Polyphonic Monarchs feat. Planet Asia
2. Way of the Warrior
3. The Path (East Bay Remix) feat. Rakaa Iriscience & Pacific Sonz
4. Whom I'm Being
5. Floating Lotus
6. Side Show
7. 3 Kings feat. Sonz of Adam
8. California Cliff Notes feat. Pep Love
9. The Majors feat. Casual, Planet Asia & Keith Murray
10. Honor Code
11. The Building (Interlude)
12. Stay Chopped
13. War Wounds feat. James Monroe Iglehart
14. Same Struggle
15. The Soiree
16. Coordinate feat. Israh
17. Hug Doves feat. Roy Butterfields Project & Reggie Steele
18. Breach Birth feat. A Plus & Tajai
19. Iron Clad feat. J2
20. Polyphonic Monarchs feat. Planet Asia
Release: 9. Oktober 2007
Label: Hieroglyphics / eye5 Recordings Der neueste Zugang des Hieroglyphics Labels nennt sich Prince Ali. Nicht verwechseln sollte man ihn mit jenem Prince Ali aus Toronto, Kanada; dieser Prince Ali kommt aus Kalifornien und droppt mit "Curb Side Service" sein Debut-Album. Die Produktion übernehmen eye5 Kollegen wie die Destruments, Skavenger, J2 oder CHIII. Als Gäste gibt es neben eye5- und Hero-Artists noch Planet Asia, Keith Murray und Rakaa Iriscience.
Und eins darf gleich gesagt werden: Ali legt ein beachtliches Debut hin. Sehr zugute kommt ihm seine sehr markante, ausgeprägte Stimme, mit der er in tiefen Lagen seine Rap-Kreise zieht. Dazu kommt ein Flow wie ein beständig fließender Strom und nicht zuletzt eine exzellente Produktion.
Die Live-Band Destruments tun ihren Teil, um dem Album seinen besonderen Flair zu geben. Das Album fängt nach einem Intro gleich mit einem tödlichen Banger an, "Way of the warrior". Genau die Sound-Atmosphäre, die hier aufgebaut wird, beschert dem Album seine besten Momente. Mystische Klänge, die den Hörer in ihre eigenen Sound-Tiefen reißen, zu denen Ali's Stimme ausgezeichnet passt.
Und sobald diese Voraussetzungen, wie in "Way of the warriror" beschrieben, erfüllt sind, ist das Erzeugnis einwandfreie Musik. Eines der besten Stücke ist auf jeden Fall "Who I'm being". "They still sayin' that we human being / That's when we tell 'em you should mind your biz" heißt es so schön im Refrain.
Ebenso faszinierend sind die fernöstlichen Klänge auf "Floating lotus", in denen Ali eine gute Figur abgibt. Nach der "Side show", in der Ali sich in schnellen Raps ergeht, folgt eine weitere Großtat namens "3 kings", die eine großartige Stimmung erzeugt, während Ali zusammen mit seinen eye5-Kameraden um die Wette reimt.
Nach dem etwas verhaltenen "California cliff notes", in dem Hiero-Altmeister Pep Love sehr positiv auffält, folgt der vorläufige Höhepunkt des Albums. "The majors" ist der tragende Song des Albums, nicht zuletzt wegen seinem harten Beat von Skavenger und den Gastauftritten von Casual, Planet Asia und Keith Murray. Schwer zu sagen, wer hier den besten Auftritt hinlegt, Casual bringt zu Beginn auf jeden Fall markante Rhymes an den Mann. "... but when adressing Casual and Prince Ali on the set / Its Lieutenant, Major, General for you, Cadet / Cats is minor...". Äußerst amüsant, dass ausgerechnet Keith Murray bei diesem Track, der im Chorus von einem altbekannten Prodigy-Sample aus "Shook ones pt. II" dominiert wird, zugegen ist. Nichtsdestotrotz ein spektakuläres Zusammentreffen von 4 starken MCs.
Leider kann das Album dieses Niveau nicht halten, sondern geht in seiner zweiten Hälfte etwas unter, was in erster Linie an den nicht mehr ganz so ausgeklügelten und bewegenden Beats liegt. Erwähnenswert sind auf jeden Fall das einwandfreie "Breach birth", mit Hieroglyphics-Besuch von Tajai und A-Plus, sowie ein entspanntes "The soiree", bei dem Ali im Chorus deklariert: "Tonight we here to celebrate / Cause we manifest what's destined to be fresh".
Dem gegenüber steht vor allem der recht unspektakuläre Ausstieg mit "Iron clad" und "Polyphonic monarchs", die vorbeiziehen, ohne einen besonderen Eindruck zu hinterlassen.
Fazit:
Prince Ali hat auf jeden Fall Potential, und das beweist er oft genug auf "Curb Side Service". Wenn er für sein nächstes Album die Spielzeit, 20 Tracks, etwas kürzt, und damit auch die langweiligen Stücke eliminiert, dagegen aber den mystisch angehauchten Sound ausbaut, darf man sich auf Großes freuen. Tajai sagte, dass Hieroglyphics Leute signen will, die die Musik praktizieren, die ihnen selbst gefällt. Somit: Jeder, der die Hieroglyhphics, oder einfach guten alternativen Westcoast Sound mag, macht hier nichts falsch.
Gesamtwertung: 7.0 / 10

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