Tracklist:
01. The Beginning (feat. Muhsinah)
02. Wild & Wreckless
03. If One Falls (feat. Eleon)
04. That Filling (feat. Freeway)
05. Looking Up (feat. Bilal)
06. Single Now
07. Lets Get Involved (feat. Jamal)
08. Bombs Over Here
09. Definition Of A Bitch - Lude
10. I See Yaw (feat. Jaguar Wright)
11. I.P.A.R. - Lude
12. Moments In Sometime (feat. Aaron Livingston)
13. I Predict A Riot (feat. Keziah & E. Shon Burgundy)
14. Freak - Lude
15. Gotta Love It (feat. Tarentz Moreese)
16. Ghetto People (feat. Richard Raw, Kamachi & State Store)
17. Afro - Lude
18. Muhsinah Outro (feat. Muhsinah)
02. Wild & Wreckless
03. If One Falls (feat. Eleon)
04. That Filling (feat. Freeway)
05. Looking Up (feat. Bilal)
06. Single Now
07. Lets Get Involved (feat. Jamal)
08. Bombs Over Here
09. Definition Of A Bitch - Lude
10. I See Yaw (feat. Jaguar Wright)
11. I.P.A.R. - Lude
12. Moments In Sometime (feat. Aaron Livingston)
13. I Predict A Riot (feat. Keziah & E. Shon Burgundy)
14. Freak - Lude
15. Gotta Love It (feat. Tarentz Moreese)
16. Ghetto People (feat. Richard Raw, Kamachi & State Store)
17. Afro - Lude
18. Muhsinah Outro (feat. Muhsinah)
Release: 18. September 2007
Label: Rawkus
Hezekiah stammt aus Philadelphia, ist bei dem legendären Label Rawkus gesigned, und verkauft mit seiner Musik einen Mix aus Rap und Soul. Im Jahre 2005 kam sein Debut-Album "Hurry Up & Wait" auf den Markt, auf dass es dann 2 Jahre später heißt: "I Predict A Riot". Viel Unterstützung braucht Hezekiah nicht, doch wenn, dann meist ebebfalls aus Philly.
Man kann sich hier also ruhigen HipHop mit viel Soul-Einflüssen erwarten, und das ganze mit etwas lyrischem Gehalt. Soweit so gut, diese Kombination ist nichts Neues. Doch sie geht immer dann schief, wenn die Platte zu brav wird, zu ereignislos, und damit zu langweilig. Unter diesem Aspekt muss man auch an "I Predict A Riot" herantreten.
Wer mit dem Album also nicht vertraut ist, der wird am ehesten die Videoauskopplung "Looking up" in die Finger bekommen. Ein sehr weicher Beat, Hezekiah's sympathische Raps, und eine butterweiche Hook von Bilal, die mit dem Sample eins zu werden scheinen. Alles perfekt? Nicht ganz. So wunderbar wie Bilal auch seinen Refrain trällert, dieser Song fällt so glasklar in die brave Schublade, dass es nach längerem Hören langweilig wird.
Genau in die oben genannte Schublade kann man einen ganzen Packen Tracks dieses Albums stecken. "Wild & wreckless" gehört da ebenso dazu wie "Single now". Desweiteren finden sich auch noch Songs, die einfach nicht on point sind, sondern irgendwo zwischen der Landstraße nach Langeweilhausen und Experimentalingen vom Weg abgekommen sind. "Bombs over here" macht einfach keine besondere Freude, und ein "Moments in sometimes" versucht krampfhaft, etwas Spezielles zu sein.
Natürlich darf man nicht das ganze Album über diesen Kamm scheren. Mehrere Male geht Hezekiah's Konzept auf. Wie beispielsweise auf "Let's get involved", auf dem das Piano wunderbar passt und Jamal einen traumhaften Chorus singt. Und etwas anderes als diese Tracks sollte Hezekiah auch nicht machen, denn seine softe Stimme ist für nichts anderes geschaffen. Auch das sample-getragene, für Album-verhältnisse stark nach vorne abgehende "If one falls" hat Replay-Wert, wenn auch geringen.
Ebenso muss die sympathische, relaxte, Hymne "Ghetto people" eines Satzes gewürdigt werden, da sich dort Philly-Besuch in Form vom AOTP-Rau-Hals Chief Kamachi und Lost Children Of Babylon-MC Richard Raw ankündigt. Entspannte Sounds zu intelligenten Inhalten funktioniert hier perfekt.
Letztendlich muss noch der beste Song des Albums erwähnt werden. Und dieser ist ausgerechnet mit dem MC, dem man am wenigsten Kompatibilität mit dem Gastgeber vorausgesagt hätte, dem Rocafella-Vollbart Freeway. Doch auf wundersame Weise passt seine tiefe und kratzige Stimme perfekt als Gegensatz auf den genialen Beat von "That filling". Wie so oft hat der Song sehr viel Feeling von einem Voice-Sample abbekommen, doch solange ein Ergebnis wie dieses daraus hervorgeht, bitte sehr.
Fazit:
Hezekiah erfüllt den Stereotypen des Rappers, für den Dirty-South Fans nur Spott übrig haben, perfekt. Deshalb ist er nicht automatisch zu langweiligem, unscheinbarem Hinterstübchen-Rap verdammt. Doch er macht es sich selbst nicht einfach, da er sich mit seinen Produktionen teilweise genau in diese Ecke manövriert. Dass er es besser kann, zeigt er recht oft auf dem Album. Doch als Ganzes ist das Endergebnis eher lau. Außerdem wäre da noch der total unpassende Titel, denn das hier ist alles andere als ein Aufruhr, es ist vielmehr ein "Abruhr". Bleibt zu hoffen, dass Hezekiah es auf seinem nächsten Album besser macht.
Gesamtwertung: 5.5 / 10

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