Tracklist:
1. Intro
2. What You So Mad At?
3. Shine feat Snoop Dogg & DJ Quik
4. Bring You Down
5. Time's Up feat Nate Dogg
6. Why feat Anthony Hamilton
7. U Make Me Wanna feat Mariah Carey
8. Hot Skit
9. Hot Sauce To Go feat Pharrell
10. Real Hip Hop feat Sheek Louch
11. Shoot Outs feat Styles P
12. Still Feel Me
13. By Your Side
14. Gettin' It In feat Kanye West
15. Air It Out
16. Welcome To D-Block feat Eminem & The LOX
2. What You So Mad At?
3. Shine feat Snoop Dogg & DJ Quik
4. Bring You Down
5. Time's Up feat Nate Dogg
6. Why feat Anthony Hamilton
7. U Make Me Wanna feat Mariah Carey
8. Hot Skit
9. Hot Sauce To Go feat Pharrell
10. Real Hip Hop feat Sheek Louch
11. Shoot Outs feat Styles P
12. Still Feel Me
13. By Your Side
14. Gettin' It In feat Kanye West
15. Air It Out
16. Welcome To D-Block feat Eminem & The LOX
17. Kiss Of Death feat Styles P
18. I'm Goin Back feat Nesha
18. I'm Goin Back feat Nesha
Release: 22. Juni 2004
Label: Ruff Ryders
Die Ruff Ryder-Posse war die Brutstätte einiger hochrangiger Emcees. Und auch wenn Jadakiss mit The LOX schon als anerkannte Größe zur Truppe stieß, wurde er doch schnell zu einem der Gesichter der Ryders, und profitierte persönlich auch sehr davon. Sein Debut, "Kiss Tha Game Goodbye", stieß jedoch auf wenig Begeisterung, befanden sich die Ruff Ryders 2001 doch schon auf dem absteigenden Ast. 3 Jahre später folgt Jada's zweites Album, "Kiss Of Death", und getragen von der Single "Why" verspricht das Album einiges.
Und auch die Liste der Leute, die bei diesem Album ihre Finger im Spiel hatten, ist beeindruckend. Scott Storch, die Neptunes, Havoc, Swizz Beatz, The Alchemist, Kanye West und Eminem hinter den Reglern, sowie Gastauftritte von Snoop Dogg, DJ Quik, Nate Dogg, Eminem, und den üblichen Verdächtigen, nämlich seinen LOX-Kollegen. Das mag den RR-Fan und Underground-Liebhaber gehörig abschrecken, doch man darf nicht vergessen, dass Kanye zu dieser Zeit noch kein Weltstar war, und auch sonst ist das Album sehr auf dem Teppich geblieben, sehr zur Freude der musikalischen Qualität.
Das Intro ist ganz im Gangsta-Stil gehalten, einem Snitch namens Bobby werden vom Boss, im Mafia-Stil, ein paar Worte mitgegeben, auf dass er dann den Kiss of Death erhält, Einleitung zu den kurzen Raps auf dem Intro, die vermischt mit Sample-Cuts und Scratches auftreten.
Der Anfang des Albums geht gute-Laune bis Party-mäßig los, in "What you so mad at?" fragt Jada: "What you so mad at now? / Go 'n get yourself a drink, let's all get down / Roll somethin, smoke somethin', let's blow this pound / Naw somethin', jump off, we gonna hold us down".
Der nächste Beat kommt von Jelly Roll und is dementsprechend Westcoast-angehaucht. Genau deshalb passen auf "Shine" niemand besser als Snoop und DJ Quik. "Not the Jada with the Smith, its the Jada with the fo' fifth, clutchin on the fifth / With Snoop be in the front and his jewelry shinin all thru his clothes / And little tigger's in the back on the low". Diese und andere lockere Raps gibt es auf den starken Beat, der von einer weiblichen Hook veredelt wird.
Und auch die Liste der Leute, die bei diesem Album ihre Finger im Spiel hatten, ist beeindruckend. Scott Storch, die Neptunes, Havoc, Swizz Beatz, The Alchemist, Kanye West und Eminem hinter den Reglern, sowie Gastauftritte von Snoop Dogg, DJ Quik, Nate Dogg, Eminem, und den üblichen Verdächtigen, nämlich seinen LOX-Kollegen. Das mag den RR-Fan und Underground-Liebhaber gehörig abschrecken, doch man darf nicht vergessen, dass Kanye zu dieser Zeit noch kein Weltstar war, und auch sonst ist das Album sehr auf dem Teppich geblieben, sehr zur Freude der musikalischen Qualität.
Das Intro ist ganz im Gangsta-Stil gehalten, einem Snitch namens Bobby werden vom Boss, im Mafia-Stil, ein paar Worte mitgegeben, auf dass er dann den Kiss of Death erhält, Einleitung zu den kurzen Raps auf dem Intro, die vermischt mit Sample-Cuts und Scratches auftreten.
Der Anfang des Albums geht gute-Laune bis Party-mäßig los, in "What you so mad at?" fragt Jada: "What you so mad at now? / Go 'n get yourself a drink, let's all get down / Roll somethin, smoke somethin', let's blow this pound / Naw somethin', jump off, we gonna hold us down".
Der nächste Beat kommt von Jelly Roll und is dementsprechend Westcoast-angehaucht. Genau deshalb passen auf "Shine" niemand besser als Snoop und DJ Quik. "Not the Jada with the Smith, its the Jada with the fo' fifth, clutchin on the fifth / With Snoop be in the front and his jewelry shinin all thru his clothes / And little tigger's in the back on the low". Diese und andere lockere Raps gibt es auf den starken Beat, der von einer weiblichen Hook veredelt wird.
"Bring you down" hingegen fährt die ruhige Schiene, das sehr relaxte Instrumental ist die Basis für die positive Aussage, die im Refrain gut zusammengefasst wird: "Look at you then, look at you now / Don't let this cold cold world, bring you down". Doch der erse richtige Höhepunkt liegt erst im Anschluss vor, und zwar mit "Time's up". Super-Producer Scott Storch beweist sein Können auf einem erstklassigen Beat, während als Gast Nate Dogg am Start ist. Und dieser liefert ganz gewohnt einen astrein gesungenen Chorus ab, wozu Jada Rhymes droppt, die man schnell verinnerlicht hat. "Niggaz know the champ is in here / He took it from crack to Rap, now he put out two anthems a year / And I just wanna rock for a century / Then chase the book with the documentary".
Für die nächste Hook kommt ebenfalls ein Sänger zum Einsatz, auf der Lead-Single "Why" ist Soul-Stimme Anthony Hamilton zu hören. Musikalisch gesehen ein Traum von einem Song, nicht zuletzt wegen Havoc's gefühlvollem Beat; was den Inhalt betrifft, so wirft Jadakiss viele Themen in seinen Topf, der Großteil seiner Zeilen ist in Frageform gestellt und beginnt mit dem Fragewort "Why". Natürlich lobenswert, dass Jada hier Dinge kritisiert, doch es reicht nicht, Fragen über Fragen zu stellen, die dann zum Teil auch noch sehr oberflächlich sind. "Why would niggaz push pounds and powder? / Why did bush knock down the towers? / Why you around them cowards? / Why Aaliyah have to take that flight? / Why my nigga D ain't pull out his Ferrari? / Why he take that bike? / Why they gotta open your package and read your mail? / Why they stop lettin' niggaz get degreez in jail? / Why you gotta do 85% of your time? / And why do niggaz lie in 85% of they rhymes?". So gerne anschuldigende, doch noch immer unbewiesene Unterstellungen an die Regierung werden mit Trauer um unglückliche Todesopfer, Kritik am System und am Rap-Game zusammengepackt. Trotz der gelungenen Aufforderung zum Nachdenken wünscht man sich doch einen Teil 2, in dem Jada etwas näher auf all die angesprochenen Punkte eingeht.
Dem HipHop-Fan dürfte es einen Schauer über den Rücken jagen (im negativen Sinne), wenn auf Scott Storch's butterweiches "U make me wanna" eine Mariah Carey ihre Hook flötet. Bis auf die Tatsache, dass die ganze Sache doch sehr übertrieben ist (und ein großer Teil der ganzen Sache ist Mariah Carey, der andere ist der Beat), läuft dieser Song gerade so über der Schmerzensgrenze durch.
Nach dem "Hot skit" hebt sich das Niveau wieder, die Neptunes-Produktion "Hot sauce to go" kann mit einer viel zu weiblichen Hook von Pharrell aufwarten, ist ansonsten jedoch recht solide, eben die typischen Neptunes-Drums und Jada's Raps machen den Track hörenswert.
Damit hätte das Album seine schwächste Phase überstanden, und schwingt sich nun in ungeahnte Höhen auf. Dass sich ausgerechnet ein Track vom gefallenen Beat-König Swizz Beatz "Real Hip Hop" nennt, darf einem zurecht Falten auf die Stirn treiben. Doch nur solange, bis man den Track auch wirklich gehört hat. Trockene Drums, traumhafte Hi-Hats und schwungvolle Streicher statten diesen Beat voll aus, sodass er sich getrost zu einem der besten des Albums zählen darf, und garantiert zu jenem, der am meisten nach NY-Sound klingt. Swizzy's unaufdringliche Hook, die heiser und kurz schon fast nach DMX klingt, machte sich selten so gut auf einem Track, der zudem neben Jada noch Raps von Sheek Louch bietet. "So cool with it, yet and still I'm old school with it / Nobody gotta know who did it / Two-thirds of the L.O., where the X at? / Hoodie under the suit jacket, double-breast that".
Das dritte Drittel zeigt sich gleich im nächsten Track, "Shoot outs". Jada und Styles bekommen von Elite einen wahrhaft gewaltigen Beat, zu dem Aussagen im Sinne von "Double R is comin' for war" getätigt werden, jedoch ebenso Lines wie diese: "I aint sell my soul to the devil, I bought his from him". Bärenstarkes Ding, und nebenbei auch das härteste (leider auch das einzig richtig harte), was auf diesem Album zu hören ist.
Doch soft ist nicht gleichbedeutend mit langweilig oder schlecht. Genau das beweist das nächste Stück, nämlich das viel zu kurze "Still feel me", für das The Alchemist einen Traum eines Beats zaubert, auf dem auch Jadakiss glänzt. "My little boy 7, he the sequel to the thug / So I told him the money will never equal the love".
Ein nachdenklicher Track is das vom unbekannten Baby Grand produzierte "By your side", bei dem dieser beachtliche Arbeit getan hat, und Jada über Freundschaft, Zusammenhalt und auch Verrat rappt: "As soon as something happen to you / Your niggas'd bounce and you thought they were scrappin' with you / Now you cleanin' your cuts with peroxide / And you wake up in the E.R. with the Doc right *by your side*".
Das Album bringt zum Ende hin einige solide Stücke, wozu die Kanye-produktion "Gettin' it" ebenso wie "Air it out" zu zählen sind.
Mit dem Mentor des späteren Todfeinds 50 Cent, der da Eminem heißt, wird man in den "D-Block" eingeladen, bei dem die restlichen LOX-Mitglieder natürlich nicht fehlen dürfen. Doch das Problem des Songs ist das Glied, das hier nicht so recht passen will, nämlich Em, der, wie schon öfters, mal wieder beweist, dass bei seinen Beatbastel-Anstrengungen meistens keine wirklich nennenswerten Erzeugnisse hervorkommen. Zwar solide, doch schnell vergessen. Sein Rap-Part hingegen ist dafür eine Bereicherung für den Track. "Welcome to D-Block, the might mighty D-Block / A place in New York City where Diddy won't even walk / It's D-Block, the part of Yonkers where I wouldnt be caught / Without two pistols on me that'll be cocked in each pocket".
"Kiss of death", so hieß doch schon ein Track auf der ersten Ruff Ryders-Compilation? Richtig. Doch hier wird dem Hörer nochmal einer verkuaft, bei dem trotz Styles P keine übermäßige Freude aufkommt. Wieder ein solides Outcome, doch bei weitem nichts Umwerfendes. Besser ist da schon der Ausstieg, das relaxte "I'm going back", mit weiblicher Hook von Nesha.
Fazit:
Jada's Sophomore schafft es erfolgreich, sowohl dem Mainstream als auch richtigen Ruff Ryders-Fan etwas zu bieten. Für Letztere mag das Album sicherlich zu sehr in die erste Sparte orientiert sein, doch wenn man davon absieht ist hier ohne nennenswerten Aussetzer gutes Material am Start. Dies ermöglicht eine Palette an Producern, die Jada abwechslungsreiche Beats auf den Leib schneidern. Und genau bei Tracks wie "Real Hip Hop" hätte die ganze LOX-Truppe ansetzen müssen, um weiterhin attraktiven Sound zu machen.
Gesamtwertung: 7.5 / 10

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