Tracklist:
1. American Me
2. Funky Rhythm
3. Get Off
4. City Limits feat. L.I.F.E. Long
5. Ghetto America
6. Lockdown feat. Nathaniel Roberts
7. Fresh To Death
8. Brooklyn Smash Out feat. Poison Pen
9. Lone Star
10. Sharks In The Water feat. Skyzoo & Swave Sevah
11. I Have A Dream ft. Nomi
12. Acc The Villian
13. Days Of Our Lives
14. Golden Era
15. Styles Upon Styles feat. Karniege & Medinah Star
16. American Me (Remix) feat. Reef The Lost Cauze & Akir
17. Rhyme And Reason
Release: 08. Juni 2007
Label: Introspect
1. American Me
2. Funky Rhythm
3. Get Off
4. City Limits feat. L.I.F.E. Long
5. Ghetto America
6. Lockdown feat. Nathaniel Roberts
7. Fresh To Death
8. Brooklyn Smash Out feat. Poison Pen
9. Lone Star
10. Sharks In The Water feat. Skyzoo & Swave Sevah
11. I Have A Dream ft. Nomi
12. Acc The Villian
13. Days Of Our Lives
14. Golden Era
15. Styles Upon Styles feat. Karniege & Medinah Star
16. American Me (Remix) feat. Reef The Lost Cauze & Akir
17. Rhyme And Reason
Release: 08. Juni 2007
Label: Introspect
Access Immortal, seines Zeichens MC aus Bedstuy, überraschte die Welt im Jahre 2005 mit seinem Debut "Shades Of Reality", welches eine Mischung aus altem Boom Bap Sound und frischen Ideen war. Dank ausgezeichneter Kontake konnte er schon damals auf eine einmalige Auswahl an Features zugreifen, was er auch zwei Jahre später, bei seinem zweiten Album, "American Me", ausnützt.
Wer sich beschwert dass es heutzutage keinen guten Eastcoast HipHop mehr gibt, kennt Leute wie Access nicht. Denn der Mann hat auch auf seinem Sophomore-Release wieder sehr gute Arbeit geleistet. Alleine schon der Opener, "American me", verdammt trocken und doch sehr smooth, zeigt woher der Wind weht. Ab jetzt gilt: zurücklehnen und eine Renaissance genießen. Denn wie auf Album #1 steht ihm hier auf Beat-Seite der Producer Vanderslice zur Seite, der mit seinen Beats die den Bogen zwischen 90ern und den Ansrpüchen an heutigen Sound spannt, und das was dabei herauskommt kann sich sehen lassen. "Funky rhythm" versucht garnicht erst, gehetzt daherzukommen, sondern ist auf ACS' Flow sehr gut abgestimmt, und da dieser Song in der Tat etwas funky ist, hat er keine Probleme, sich in die Gehörgänge zu schrauben.
Weiter steigern kann sich Access auf "Get off", was natürlich ein Song an die Hater ist, worauf der Titel schon schließen lässt. Die Hook hat Ohrwurm-Qualitäten. "Get off, get off my dick in your rhymes / Get off, y'all niggaz too soft for your lines". Für "City limits" gibts erstmals einen Gastautritt, und zwar von L.I.F.E. Long. Das Sample "Real Deal Hip Hop" im Hintergrund sagt schon mehr aus als 2 Sätze in denen dieser Track noch beschrieben werden könnte. Tempo und Atmosphäre sind den ersten Tracks ähnlich. Erster richtiger Höhepunkt nach diesen durchwegs guten Songs ist dann ganz klar "Ghetto America", mit dem bis jetzt besten Beat, und wofür Access wieder ne exzellente Hook gebastelt hat. "This is Ghetto America / Every page in this book of life we livin's a little scarier / It ain't nothin' to take but takes a lot to give...".
Beim nächsten Track darf dann weibliche Unterstützung in Form von Nathaniel Roberts im Refrain ran. Und die glänzt hier, und macht den an sich schon (wieder) sehr schönen Song zu einem Juwel. Wären hier nicht Access' Raps, man könnte meinen sich einem Soul-Album verlaufen zu haben. Doch Access kehrt schnell wieder zum HipHop zurück, in "Fresh to death" huldigt er, was für eine Überraschung, sicht selbst, ist er ja schließlich frisch bis in den Tod. Wenn der Track (und vor allem mal wieder der Beat) so verdammt cool ist, ist dagegen aber absolut nichts einzuwenden.
Einem Mash-out entsprechend laut gehts auf "BK mash out", zusammen mit Stronghold-MC Poison Pen, zu. Dieser ist zwar in Sachen Skills nicht gerade der beste MC, doch auf diesen Beat passt er eindeutig. Trotzdem bleibt der Song leicht unter dem Niveau des bisherigen Albums. Einen Sprung zum nächsten Höhepunkt erwartet den Hörer dann gleich anschließend mit "Lone star". "You now rockin' with the underdog, listen to the lone star Rapper, the Brooklyn Rapper, Bedstuy Rapper, the PC Rapper, yeah that's me, and I rep that NYC". Kopfnicker.
Für "Sharks in the water" sind BK-Kollege und jüngstes Justus League-Mitglied Skyzoo plus der Harlem-MC Swave Sevah mit dabei. Doch ausgerechnet hier fehlt der gute Beat, was den Track trotz starker Rap-Leistung zum bisher schlechtesten Track degradiert. An sich jedoch kein Weltuntergang, da er immer noch locker mit dem Adjektiv "gut" umschrieben werden darf. Weiter auf dem Niveau liegt auch "I have a dream", mit nahezu schnulzigem Refrain, und leicht verschlafenem Beat.
Doch Access hat nich vor, den Rest des Albums so weiter zu machen. Deshalb wird mit "Acc the villain" wieder ein Top-Song nachgeschoben, hier stimmt wieder alles. Das nachdenkliche "Days of our lives" reiht sich im guten Durchschnitt des Albums ein. Doch das hat man schnell vergessen, sobald "Golden era" ertönt. Hiermit übertrifft sich Access selbst, und schafft sich noch einen Über-Track auf seinem Album, denn das ist eindeutig der beste Song des Albums.
Auf "Styles upon styles" versaut der blechern klingende Beat etwas die Stimmung, ansonsten aber ganz passabel, doch schnell wieder vergessen. Der "American me (Remix)" lohnt sich wegen 2 Gründen, die da Reef und Akir heißen, womit auch schon das Albums mit seinem letzten Track, "Rhyme & reason", das einen versteckten Bonus Track beinhaltet. Beide Tracks sind sehr gut geworden, vor allem Zweiterer, der chilliger nicht sein könnte.
Fazit:
Würdiger Nachfolger seines Debuts, Access Immortal's große Stärken sind die fast immer sehr guten Beats die ihm zur Verfügung stehen und dass er eine geschlossene Atmosphäre auf seinem Album schafft, bei der es Spaß macht, einfach das Album laufen zu lassen und zuzuhören. Nicht der ganz harte Sound, sondern die entspanntere Variante, und zwar vom Feinsten. Auf ein Album #3...
Gesamtwertung: 8.3 / 10

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