Tracklist:
1. Don' Play Dat feat Qhazi
2. Stong Love feat Patience
3. War Stories
4. It's Nothing feat Qhazi
5. Beyond Space & Time feat Patience
6. If Ever feat Qhazi
7. Jealous Love
8. Lights Go Dimmer
9. Go Head feat Qhazi & 5th Element
Release: 7. November 2006
Label: All Natural Inc.
1. Don' Play Dat feat Qhazi
2. Stong Love feat Patience
3. War Stories
4. It's Nothing feat Qhazi
5. Beyond Space & Time feat Patience
6. If Ever feat Qhazi
7. Jealous Love
8. Lights Go Dimmer
9. Go Head feat Qhazi & 5th Element
Release: 7. November 2006
Label: All Natural Inc.
Iomos Marad stammt aus Chicago und ist dort der Non-Gangsta Gruppierung um All Nautral zugehörig. Auf diversen Features konnte er schon früh sein Rap-Talent beweisen, und mit "Deep Rooted" im Jahr 2003 sein erstes Solo Album veröffentlichen. 2006 folgt dann "Go Head", eine 9 Tracks starke EP.
Und bei 9 Tracks gibt sich Iomos nicht erst mit Intros oder Interludes ab. "I'm from the Southside, but I represent the Go as a whole" sind die ersten Worte, die es auf dieser Scheibe zu hören gibt. Und "Don't play dat" kann mit einer schönen Piano-Melodie und einem Feature-Auftritt von Qhazi gleich zu Beginn eine angenehme Stimmung verbreiten, die den Hörer für den Rest des Albums auch nicht mehr verlassen wird. Für "Strong love" wird weibliche Unterstützung in Form von Patience, angefordet, welche einen exzellenten Refrain zum besten gibt. Für den Beat werden neben den Drums auch noch leichte Trommelwirbel in Szene gesetzt, um auch dieses Stück seine viereinhalb Minuten Spielzeit wert zu machen.
Bis dato bester Track ist dann "War stories", ein Brett wie es im Buche steht. Mit einem Loop aus 2 angeschlagenen Piano-Tasten und schönen Drums im Chi-City Style schafft Yuani hier eine seiner besten Produktionen. Und auch Iomos gibt sich lyrisch wieder in Höchstform. "No war stories to tell / I never sold drugs / Never bust shots plus I never got shot".
"It's nothin'" gibt sich weitaus ruhiger, ebenso wie "Beyond space and time", doch beide überzeugen auf voller Linie, Iomos meistert diese Songs ebenso wie die ersten drei. Darauf folgt ein weiterer eher ruhiger song, "If ever", und für den Beat ist wieder Yuani verantwortlich. Sicherlich einer, wenn nicht der beste Song des Albums, soviel Smoothness findet man heutzutage selten. Doch Iomos hat ja anscheinend genügend davon denn "me holdin the mic, that's a perfect fit". Und weiter: "We may not be the best, but we better than the rest".
Für "Jealous love" wird ein sehr schwermütiger Beat mit passendem Sample aufgeboten, auf den Iomos um ein weiteres Mal glänzen kann. Auch "Lights get dimmer" hält das Niveau des Albums, um dann in den Titeltrack, "Go head", überzugehen. Dieser bietet mit leicht mysteriös klingenden Sounds und Iomos' augezeichnetem Flow einen schönen Ausstieg.
Fazit:
Auch wenn es nur eine EP ist, schlägt sie doch den Großteil der Alben ihres Jahrgangs. Hier ist jeder Track hörenswert, sowohl von seinen starken Beats als auch den sehr starken Raps von Iomos Marad, von dem man hoffentlich bald ein volles Album erwarten darf.
Gesamtwertung: 8.5 / 10

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