Tracklist:
1. Intro
2. The One
3. A Plus
4. A Beautiful Thing feat. Casual
5. Patna Please
6. Whats Hatnin feat. Ty Nitty
7. My Last Good Deed
8. My Dub Song
9. Nothin Fake / The Ultimate feat. Del The Funky Homosapien, Pep Love
10. Goodtime Charlie
11. Kiss The Sky
12. Javelin
13. Far Away From Here feat. Sunspot Jonz
14. Right Quick feat. Souls Of Mischief
15. Outro
16. Bonus
17. Bonus
Release: 1. Mai 2007
Label: Hieroglyphics Imperium Recordings
1. Intro
2. The One
3. A Plus
4. A Beautiful Thing feat. Casual
5. Patna Please
6. Whats Hatnin feat. Ty Nitty
7. My Last Good Deed
8. My Dub Song
9. Nothin Fake / The Ultimate feat. Del The Funky Homosapien, Pep Love
10. Goodtime Charlie
11. Kiss The Sky
12. Javelin
13. Far Away From Here feat. Sunspot Jonz
14. Right Quick feat. Souls Of Mischief
15. Outro
16. Bonus
17. Bonus
Release: 1. Mai 2007
Label: Hieroglyphics Imperium Recordings
A Plus, reppin' Oakland, seines Zeichens Mitglied der Hieroglyphics Crew und auch der Souls Of Mischief, sollte, zumindest im Zusammenhang mit jenen Gruppen, den meisten ein Begriff sein. Der Producer/Rapper was verantwortlich für den Klassiker "'93 til' infinity", hat es jedoch selbst bis zum Jahre 2007 nicht zu einem eigenen Album gebracht. Deshalb auch der Titel für sein spät, aber nicht zu spät erscheinendes Album, "My Last Good Deed".
Nach einem sehr dramatischen Intro mit Chor-Gesängen geht es mit "The one" richtig gut los. Nette Claps im Beat, und A Plus zeigt gleich mal dass er mit seinen Raps locker (s)ein ganzes Album füllen kann. Aber richtig eröffnet wird die Show erst mit "A-P-L-U-S", sehr schöne Produktion, passend für eine Hymne auf sich selbst. "There's little I wouldn't do to get my product to you". Das nimmt man dem Mann ab.
Sehr erstaunlich, wie "weich" Casual auf "A beautiful thing" rappt, was aber auch für ihn spricht, da er sich der entspannten Atmosphäre auf diesem durchaus "beautiful" song sehr gut anpasst. Insgesamt stimmt hier auch alles. Wenn A Plee dann "Patna please" und über elektrische Orgelklänge rappt, ändert sich zwar die Stimmung, doch der Sprung zum straighten Street-Track gelingt perfekt, A Plus leistet sich auch weiterhin keine Blöße. Und das schon gar nicht auf dem Fun-Track "What's hannin'" , der sich anders schwer beschreiben lässt. Außer dass er ausgezeichnet ist.
Zum ersten Mal Langeweile nach Top-Entertainment kommt in leichtem Maße gerade auf dem Titelsong, "My last good deed", auf. Sicherlich nicht schlecht, doch hier fehlt das Charakteristische, dass den vorangehenden Tracks ausnahmslos eigen war. Mit ein bisschen zu rauchen und Plee's "My dub song" wird das Problem letztendlich aber schnell wieder behoben. Und mit Del's Stimme kann auch "Nothin' fake" nur gut werden, zumal der Beat mit seinem Piano auch höchst erfreulich klingt. Der Break in der Mitte zu "The ultimate" mit Hiero-Kollege Pep Love ist auch gelungen, hält beide Teil-Songs kurz und interessant.
Bei den besten Tracks des Albums reiht sich "Good time Charlie" dann ein, wofür neben A Plee's Raps hauptsächlich ein überragender Beat verwantwortlich ist. Mit Jennifer Johns im Refrain küsst A Plus anschließend in "Kiss the sky" den Himmel. Von der Stimmung her total unterschiedlich ertönt darauffolgend "Javelin'", mehr der Party-Track, der zwar auch trefflich auf dieses Album passt, aber zwischen zwei eher ernsteren Songs sitzt, denn eben so einer ist "Far away", erneut mit weiblicher Hook. A Plus bleibt durchgehend auf hohem Niveau.
Die ganze Souls Of Mischief Bande ist bei "Right quik" mit am Start, einem weiteren grandiosen Song. Einzig das Outro hätte A Plus sich sparen können, leiert doch der schlechteste Beat des Albums, der des Titeltracks, zum zweiten Mal.
Glücklich schätzen darf sich der, der noch die 2 Bonus-Tracks hat. Ersterer ist nämlich noch mal ein Parade-Song, und hätte auf dem Album ein Highlight dargestellt; so stellt sich nur die Frage wieso er nicht auf dem Album ist. Der zweite Bonus Song ist zurecht ein Bonus, nicht ganz so gut wie der Rest, aber dennoch gut hörbar.
Fazit:
Gut, dass dieses Album noch gekommen ist; manifestiert es doch im Jahr 2007 den Status der Hierglyphics als feste WestCoast-Größe ein weiteres Mal. Zusätzlich ist es auch der Beweis, dass A Plus auf Albumlänge nicht langweilt, sondern sehr hörenswert ist. Für ein außergewöhnliches Album fehlen hier dann zwar doch die Kracher, doch gute und entspannte Unterhaltung auf die Oakland-Art is das hier 100%.
Gesamtwertung: 7.6 / 10

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