Tracklist:
1. The Offering (Intro)
2. Salvation
3. Gun For Gun (Rivers Of Blood) feat. Nas
4. How Many
5. Uprising
6. Melodic Pt. 2 feat. Hell Razah
7. Priesthood
8. Inner G feat. Ras Kass, Canibus & Kurupt
9. Ghetto Jezus
10. The Offering
11. Truth B Told
12. Osirus Eyes
13. Stand Still feat. Blood Sport & Immortal Technique
14. PJs feat. Zariya aka Young Priest
15. Happy feat. Stori James
16. Essential
17. (Till Thee Angles Come) feat. The Maccabeez
2. Salvation
3. Gun For Gun (Rivers Of Blood) feat. Nas
4. How Many
5. Uprising
6. Melodic Pt. 2 feat. Hell Razah
7. Priesthood
8. Inner G feat. Ras Kass, Canibus & Kurupt
9. Ghetto Jezus
10. The Offering
11. Truth B Told
12. Osirus Eyes
13. Stand Still feat. Blood Sport & Immortal Technique
14. PJs feat. Zariya aka Young Priest
15. Happy feat. Stori James
16. Essential
17. (Till Thee Angles Come) feat. The Maccabeez
Release: 21. Augsut 2007
Label: Traffic Ent. / Good Hands Records Killah Priest veröffentlicht mit "The Offering" sein nunmehr viertes Solo-Album. Nachdem er sich vier Jahre Zeit gelassen hat, ist dieses Album von vielen Fans heiß erwartet worden. Priest hat es zwar immer noch nicht geschafft, sich aus dem Schatten des Clans zu kämpfen, doch ist er wohl der beste MC hinter den großen 9, und steht in Sachen Skills und Lyrics den meisten des Clans in Nichts nach.
Als Entschädigung liefert Killah Priest ein astreines Album, das jedem Wu-Fan gefallen sollte. Schon der Einstieg, "The offering (Intro)", ist ein Beat, der perfekt zu Priest's tiefem und konstanten Flow passt. "Salvation" legt mit einem Brett von einem Beat nach, auf Gewehrfeuer, Querschläger und Granateneinschläge rappt Priest seinen Refrain, bzw. salutiert ihn, um dann seine Verses mit tiefsinnigen religiösen Inhalten zu füllen.
KP und Nas, eine schöne Kombination, gibt es auf "Gun for gun", einem weiteren Klasse-Track. Zwar wird Nas von Priest übertrumpft, doch diese Parts sind beide sehr hohes Niveau, und auch der Beat von Kount Fif wird diesem gerecht. Ganz anders zeigt sich "How many". Um die Melodie kümmert sich nur eine E-Guitar, was den Song, in Kombination mit Priest's Lyrics, gefährlich macht.
In bester Manier geht es mit "Uprising" weiter, diesen Sound ist man schon von der Black Market Militia gewöhnt, und es bleibt nur zu sagen, dass es daran nichts auszusetzen gibt. Streicher, Samples und weiter gehaltvolle Lyrics. Mit Sunz Of Man-Member Hell Razah wird anschließend das weitaus ruhigere und melodischere "Melodic pt. 2" veredelt. Da die beiden (inzwischen) stimmlich sehr ähnlich klingen, und auch der Rap-Stil ähnlich ist, passen die zwei ausgezeichnet zusammen.
Vorläufiger Höhepunkt des Albums ist jedoch dann das großartige "Priesthood", auf dem der Producer DJ Sane 720 ein wahres Streich-Orchester loslässt. Hier fühlt sich Priest wohl, so werden Kopfnicker geboren, so sollte HipHop klingen. Der nächste Banger kündigt sich danach gleich an, und er hat die Four Horsemen alias Priest, Canibus, Kurupt und Ras Kass im Gepäck. "Inner G" ist zusätzlich auch noch von Mastermind 4th Disciple produziert. Und dementpsrechend hört er sich auch an. Auf einen eiskalten, bitterbösen Beat verwandelt sich sogar der relaxte Kurupt in einen Dunklen Reiter und veranstaltet mit seinen Kollegen ein wahres verbales Massaker. Ras Kass spittet wie gewohnt geniale Lines wie "You wouldn't ride on me if you was drivin' 2 cars", während sich Canibus in seiner gewohnten Weltuntergangsstimmung gibt. "Stay away from the media, they will scare you".
Anschließend folgt erstmal eine ruhige Nummer, "Ghetto Jezus" kommt mit einer Piano-Line und Drums aus. Auch hier glänzt Priest. Der Titeltrack, "The offering", stellt einen weiteren Monster-Track dar. Die Melodie ist zwar bekannt, doch so gut verpackt, dass man sich dank des Beigeschmacks um Jahre zurückversetzt fühlt, auf positivste Weise.
Mit einem weiteren dramatischen Beat wartet "Truth B told" auf, das ebenso wie "Osirus eyes", unterstützt von Piano und Voice-Sample, voll und ganz überzeugen kann.
Ein weiteres lyrisches Highlight gibt es auf "Standstill", das als Gast Immortal Technique einlädt. Auf einen entsprechend gelungenen Beat werden die Bars gespittet, wobei vor allem Immortal Technique mit viel Energie in seinen Zeilen begeistert. Killah Priest entschließt sich dann, tempo-mäßig einen Gang runter zu schalten. Aauf "PJs", welcher als einer von 2 Tracks ein weibliches Feature beinhaltet, geht es ebenso ruhig zu wie auf "Happy", zweites female Feature. Was natürlich nicht schlecht ist, da vor allem auf zweiterem Song das Sample traumhaft in den Beat eingesetzt wurde und sich neben den anderen Tracks durchaus als Highlight behaupten kann (Selbiges Sample findet sich übrigens auch auf dem eineinhalb Monate später erschienenen NYGz Album).
Ein schöner Ausstiegs-Track wäre "Essential" gewesen, auf dem sich Priest lyrisch nochmal selbst übertrifft. Leider für das Album folgt noch ein letzter Track, mit Unterstützung von Hell Razah, "Til thee angels come", dessen Beat der schlechteste Der Platte ist, und somit das Niveau des Albums herunterzieht. Trotzdem ist auch dieses Teil noch gut hörbar.
Fazit:
Kann man gut durchlaufen lassen, kein wirklich schwacher Punkt. Damit schafft Priest eines der solidesten Werke des Jahres. Vorwerfen lässt sich dem Album eventuell, dass Hörer, die bisher noch nie KP gehört haben, durch dieses Werk auch nicht in sein Fan-Lager wechseln werden. Doch für die, die wissen was sie erwartet, gibt es alles andere als eine Enttäuschung.
Gesamtwertung: 8.1 / 10

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