Tracklist:
1. Ryde Or Die - The LOX, Drag-On, Eve & DMX
2. Down Bottom - Drag-On & Juvenile
3. What You Want - Eve & Nokio
3. What You Want - Eve & Nokio
4. Jigga My Nigga - Jay-Z
5. Takin' Money (Skit)
5. Takin' Money (Skit)
6. Dope $ - The LOX
7. I'm A Ruff Ryder - Parlé
8. Bug Out - DMX
9. Kiss Of Death - Jadakiss
10. The Hood - Drag-On, Beanie Sigel, Mysonne, Infa-Red, Nu-Child & Jadakiss
8. Bug Out - DMX
9. Kiss Of Death - Jadakiss
10. The Hood - Drag-On, Beanie Sigel, Mysonne, Infa-Red, Nu-Child & Jadakiss
11. Platinum Plus - Jermaine Dupri, Ma$e & Cross
12. Buff Ryder (Skit)
13. Do That Shit - Eve
14. Pina Colada - Sheek Louch & Big Pun'
15. Some X Shit - DMX
12. Buff Ryder (Skit)
13. Do That Shit - Eve
14. Pina Colada - Sheek Louch & Big Pun'
15. Some X Shit - DMX
Release: 27. April 1999
Label: Interscope Auf was bezieht man sich wenn man von den Zeiten spricht, in denen die Ruff Ryders noch ruff waren? Genau, auf die Zeiten, die in der ersten Ryde Or Die Platte gipfelten. The LOX, zu dieser Zeit drei hungrige MCs, sind frisch mit im Boot, DMX ist nicht minder hungrig und Swizz Beatz steht kurz vor dem Zenit seiner Producer-Karriere, schustert die Beats seines Lebens. Dazu kommt eine starke zweite Reihe, die zu diesem Zeitpunkt gänzlich unbekannt ist. Und was dabei herauskommt heißt "Ryde Or Die, Vol. 1".
Der Opener dieses Teils ist gut und gerne die RR-Hymne selbst (natürlich nach DMX' RR anthem). Swizz Beatz legt über ein solides Drum-Gerüst nicht zu viel Schnick-Schnack und bietet genau die richtige Grundlage für ein hungriges, sechsköpfiges Team, bei dem einer besser über den Track flowed als der andere. Dazu DMX' göttlicher Refrain, "The Ruff Ryders! What? The Ruff Ryders", der zum Mitbrüllen geschaffen ist, und letztendlich sein Part am Schluss, der sooft für Remix-, Mix- und sonstige zusammengeschnitte andere Songs verwendet wurde wie kein anderer von ihm. All das macht "Ryde or die" zur Hymne, und eigentlich auch zum Klassiker.
Nicht minder genial ist "Down bottom", für das Swizz eine Reihe von Bläsern auffährt, um in der Hook weitere weltbekannte Mitgröl-Lines zu droppen: "Do ya'll niggas bust ya'll guns? Hell yeah we bust our guns! Do you fuck them 'till they cum? Damn right we make them cum! It's for the north, hey, South, hey, East, hey, West, Ruff Ryders gonna show ya'll niggas who rides the best". Auf diesem Album wurde gekonnt dafür gesorgt, dass keine Langeweile aufkommt. So folgt diesem Represent-Track ein Track, auf dem Eve ihr Talent zeigt. "What you want" kann mit einem gut auf die softeren Raps und Nokio's Background Vocals abgestimmen Beat aufwarten.
Ein richtig dickes Teil setzt Swizz Beatz dem Hörer dann bei "Jigga my nigga" vor, als Rapper ist hier niemand anders als ROC-Frontmann Jay-Z am Werk, der eine solide Leistung bringt. Nach einem Skit dürfen die 3 Jungs von The LOX wieder ans Mic, und "Dope $" ist ein astreiner Street-Track, Swizz zeigt seine Vielfalt, die bei ihm acht Jahre später (oder auch schon früher) so vermisst werden wird. Bis dato ist die Platte Hip Hop pur. Doch zu diesem Zeitpunkt zeigt sich die Schwäche einer Kompilation wie dieser. "I'm a Ruff Ryder" mit Weichspüler Parlé ist sehr viel softer, und ist viel mehr R&B als Hip Hop. Nicht dass der Track besonders schlecht wäre, nur fragt sich der HipHop-Fan, ob dies hier nötig ist. Anscheinend schon.
Der Opener dieses Teils ist gut und gerne die RR-Hymne selbst (natürlich nach DMX' RR anthem). Swizz Beatz legt über ein solides Drum-Gerüst nicht zu viel Schnick-Schnack und bietet genau die richtige Grundlage für ein hungriges, sechsköpfiges Team, bei dem einer besser über den Track flowed als der andere. Dazu DMX' göttlicher Refrain, "The Ruff Ryders! What? The Ruff Ryders", der zum Mitbrüllen geschaffen ist, und letztendlich sein Part am Schluss, der sooft für Remix-, Mix- und sonstige zusammengeschnitte andere Songs verwendet wurde wie kein anderer von ihm. All das macht "Ryde or die" zur Hymne, und eigentlich auch zum Klassiker.
Nicht minder genial ist "Down bottom", für das Swizz eine Reihe von Bläsern auffährt, um in der Hook weitere weltbekannte Mitgröl-Lines zu droppen: "Do ya'll niggas bust ya'll guns? Hell yeah we bust our guns! Do you fuck them 'till they cum? Damn right we make them cum! It's for the north, hey, South, hey, East, hey, West, Ruff Ryders gonna show ya'll niggas who rides the best". Auf diesem Album wurde gekonnt dafür gesorgt, dass keine Langeweile aufkommt. So folgt diesem Represent-Track ein Track, auf dem Eve ihr Talent zeigt. "What you want" kann mit einem gut auf die softeren Raps und Nokio's Background Vocals abgestimmen Beat aufwarten.
Ein richtig dickes Teil setzt Swizz Beatz dem Hörer dann bei "Jigga my nigga" vor, als Rapper ist hier niemand anders als ROC-Frontmann Jay-Z am Werk, der eine solide Leistung bringt. Nach einem Skit dürfen die 3 Jungs von The LOX wieder ans Mic, und "Dope $" ist ein astreiner Street-Track, Swizz zeigt seine Vielfalt, die bei ihm acht Jahre später (oder auch schon früher) so vermisst werden wird. Bis dato ist die Platte Hip Hop pur. Doch zu diesem Zeitpunkt zeigt sich die Schwäche einer Kompilation wie dieser. "I'm a Ruff Ryder" mit Weichspüler Parlé ist sehr viel softer, und ist viel mehr R&B als Hip Hop. Nicht dass der Track besonders schlecht wäre, nur fragt sich der HipHop-Fan, ob dies hier nötig ist. Anscheinend schon.
Nachdem man sich durch 5 Minuten von Parlé gehört hat, wird es wieder besser, mit DMX und "Bug out" wird ein einwandfreier, wenn auch etwas kurzer, HipHop-Track mit markantem Beat serviert. Auch Jadakiss' Solo-Track, "Kiss of death", erfreut den RR-Fan mit unterhaltsamen, wenn auch nicht sehr tiefsinnigen Lyrics. "Call me J to the *mmwwaa* / And everything you got in your living room / I got in my car, except for the bar". Ein weiterer makelloser Street-Track nennt sicht, besonders innovativ, "The hood" und bietet Raps von insgesamt 6 verschiedenen Emcees, von welchen besonders der zu diesem Zeitpunkt noch recht unbekannte Beanie Sigel, Drag-On und Jadakiss hervorzuheben wären. Doch auch die anderen drei machen ihren Sache ordentlich, auch wenn Rapper wie Mysonne sonst in der Rap-Geschichte (fast) nicht mehr vorkommen, können sie hier überzeugen.
Für die Warmduscher-Gemeinschaft aus Ma$e und JD hat Swizz ebenfalls einen passenden Beat parat, und da vor allem Jermaine seine schwule Ader im Zaum hält, fällt "Platinum plus" alles andere als negativ auf. Nach einem Skit, der wohl lustig sein soll, kommt der einzige Track, der dem normalen HipHop-Hörer etwas an die Nieren gehen dürfte (neben Parlé's Beitrag natürlich). "Do that shit" gehört Eve allein, doch neben ihren passablen Raps ist es vor allem der Beat, auf dem elektrisch klingende Synthie-Sounds auf- und aborgeln, der die Hand nach etwa der Hälfte (oder früher) zur Skip-Taste führt.
Und mit "Pina colada", einem gut aufgelegten Sheek Louch und einem gewohnt starken Punisher, ist der folgende Track auch um Welten besser. Hier stimmt die Chemie bei Swizz Beatz wieder. Abgerundet wird das Album mit einem mehr oder minder starken DMX-Track, der sich im typischen Sound des Swizz-X-Gespanns gibt. Somit ist "Some X shit" nochmals ein härterer, gut geigneter Ausstieg.
Fazit:
Auch wenn hier nicht wirklich das Härteste des Harten geboten wird, kann der Ruff Ryders Sound auf dieser Platte voll überzeugen. Die Kombination aus den auftretenden Beats sorgt für die nötige Abwechslung, ohne dass hier irgendetwas zu sehr aus der Reihe fällt oder unpassend wirkt. Letztzendlich ist es vor allem Swizz Beatz, der mit seinen Beatz das Album zu dem macht was es ist: einem Beweis, wie gut die Ruff Ryders im Jahre 99 waren.
Gesamtwertung: 7.7 / 10

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